Rudern

Zahlreiche Zugänge zum Meer, mehrere Flüsse und Seen boten in Frankreich von Anfang an genügend Möglichkeiten für das Rudern. Natürlich handelte es sich zunächst nicht um eine Sportart, sondern um eine notwendige Fortbewegung bei Handelsreisen, Fischfang oder bei der Kriegsführung. Im 19. Jahrhundert kamen bei den wohlhabenden Schichten der Gesellschaft mehr und mehr Ausflüge und Spazierfahrten mit Ruderbooten in Mode. Parallel wurden auch die ersten Wettbewerbe im Rudern veranstaltet. Der erste offizielle französische Wettbewerb fand in Paris im Jahre 1834 statt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts etablierte sich das Rudern als beliebte Sportart neben der Leichtathletik, dem Radsport oder dem Fußball. Daher war es nicht verwunderlich, dass das Rudern auch in das Programm der ersten modernen Olympischen Spiele aufgenommen wurde. Leider konnte damals der Wettbewerb wegen schlechter Wetterbedingungen nicht durchgeführt werden, aber seit den Olympischen Spielen 1900 in Paris ist diese Sportart Bestandteil im Olympischen Programm. Nicht selten standen auch die französischen Ruderer auf dem Siegerpodest: Francois-Antoine Brandt, Louis Martinet, Gabriel Pois, Maurice Bouton, Ernest Barberolle, Michel Andrieux, Jean-Christophe Rolland, Adrien Hardy, Sébastien Vieilledent u.a.
Eine wichtige Rolle bei der Förderung des Ruderns in Frankreich spielt der Weltruderverband Fédération Internationale des Sociétés d'Aviron, der auch die Weltmeisterschaften organisiert, und der französische Ruderverband FFSA, der die Arbeit von mehr als 380 Sportclubs mit 65000 Mitgliedern koordiniert.

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