Rhône-Alpes: Wirtschaft

Mit 145,4 Milliarden Euro Bruttoinlandsprodukt lag dieehemalige Region Rhône-Alpes am 2. Platz im regionalen Vergleich. Beim Vergleich pro Kopf erreicht die Region ebenfalls den 2. Platz. Die aktive Bevölkerung der Region Rhône-Alpes (2,54 Mio) arbeitet mit 68% überwiegend im Dienstleistungssektor, 28% arbeiten in der Industrie und ca. 4% sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Die Arbeitslosenquote (8,1%) liegt unter dem nationalen Durchschnitt.

Die Landwirtschaft spielt in der regionalen Wirtschaft eher eine untergeordnete Rolle. In den Bergregionen wird vor allem Viehzucht betrieben. Diese Gebiete werden hauptsächlich von traditionellen Kleinbetrieben bewirtschaftet, die überwiegend Milchprodukte erzeugen. Im Westen der Region dominiert die moderne Landwirtschaft. Hier wird Obst, Gemüse und am Ostrand des Zentralmassivs Wein angebaut. Besonders das Weinanbaugebiet Beaujolais genießt hohes Ansehen.
 
Die regionale Industrie zeigt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den traditionellen Industrien und den modernen Industriezweigen. Wichtige Industriebereiche sind Chemie (Rhodia), Kunststoff, Pharmazie (Aventis), Metall (RVI), Automobil (Renault) und Informatik (HP, Electonic Arts, Infogrames). Außerdem ist die Region Rhône-Alpes ein wichtiger Energieerzeuger. Sie produziert rund ¼ der französischen Kernenergie und über 40% der gesamten französischen Elektrizität aus Wasserkraftwerken. Die großen Industriezentren befinden sich in Lyon, Grenoble, Annecy, Saint-Etienne, Roanne und Cluses.

Mit acht Universitäten, drei Grands Écoles, 600 weiteren Forschungsstätten und über 20000 Wissenschaftlern wird die Forschung in der Region stark gefördert. Zu den vorrangigen Forschungsbereichen zählt die Entwicklung von Kunststoffen, die medizinische Forschung und die Agrarwissenschaft.

Dank der hervorragenden Infrastruktur und des reichen Kulturerbes der Region entwickelte sich der Tourismus zur wichtigsten Branche des Dienstleistungssektors. Bis zu den 80er Jahren war vor allem der Wintertourismus in den Alpen die Haupteinnahmequelle der Region. Seit dieser Zeit hat jedoch auch der Natur- und Städtetourismus eine große Bedeutung erlangt.

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