Regionen Frankreichs

Vor der Verwaltungsreform nach der Französischen Revolution war Frankreich in Provinzen unterteilt. Im Jahre 1789 wurde das Landesgebiet in Departements aufgeteilt. Nach einem Gesetz von 17. Februar 1800 wurden die Departements in Arrondissements gegliedert. In den 50-er Jahren des 20. Jahrhundert wurden die Regionen geschaffen.

Bis 2015 war Frankreich in 22 Regionen unterteilt: Aquitanien, Auvergne, Basse-Normandie, Bretagne, Burgund, Centre, Champagne-Ardenne, Elsass, Franche-Comté, Haute-Normandie, Île-de-France, Korsika, Languedoc-Roussillon, Limousin, Lothringen, Midi-Pyrénées, Nord-Pas-de-Calais, Pays de la Loire, Picardie, Poitou-Charentes, Provence-Alpes-Côte d’Azur, Rhône-Alpes.

Seit dem 1. Januar 2016 wurden sie zu 13 neuen Regionen zusammengefasst: Auvergne-Rhône-Alpes, Bretagne, Burgund-Franche-Comté, Centre-Val de Loire, Grand Est, Hauts-de-France, Île-de-France, Korsika, Normandie, Nouvelle-Aquitaine, Occitanie, Pays de la Loire, Provence-Alpes-Côte d’Azur.

Die Regionen werden ihrerseits in 96 Departements aufgeteilt. Außerdem existieren fünf  Überseegebiete: Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte und Réunion. Insgesamt gibt es in Frankreich 329 Arrondissements, 3879 Kantone und 36700 Gemeinden.

Als Gebietskörperschaft wurde die Region relativ spät im Jahre 1982 eingeführt.
Das Beschlussorgan der Region ist der für 6 Jahre gewählte Regionalrat. Unterstützt von einem Wirtschafts- und Sozialausschuss, ist der Regionalrat zuständig für:

1) die Wirtschaftsplanung und -förderung,
2) die Raumordnung,
3) den Bau und Betrieb der Lycées.

 

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