Radsport

Das Radsport zählt in Frankreich zu den populärsten Sportarten.
 
Praktisch gleich nach der Erfindung der ersten Laufmaschine auf zwei Rädern in den 20-er Jahren des 19. Jahrhunderts fanden diese Fortbewegungsmittel besondere Aufmerksamkeit bei einem breiten Publikum. Aber erst nach der Erfindung des Pedalantriebs durch Pierre Michaux konnte sich das Radfahren zum Sport entwickeln.
 
Heute umfasst der Radsport mehrere Disziplinen: auf Straßen, auf der Rennbahn oder seit 1996 abseits der befestigten Straßen mit dem Mountainbike. Da die Radrennen auf der Straße durch die Organisatoren, beteiligten Gemeinden und Sponsoren meistens als ein erstklassiges Fest veranstaltet werden, genießen sie eine erstaunliche Popularität.
 
Je nach Dauer und Kriterien unterscheidet man zwischen:
- Rundstreckenrennen, bei denen nur ein relativ kurzer Bereich zwischen 800 Meter bis max. 5 km einen Parcours bildet und mehrmals durchgefahren wird.
- Eintagesrennen, deren Strecke bis zu 250 km lang ist und dadurch innerhalb eines Tages durchgefahren werden kann. Das älteste und berühmteste Eintagesrennen in Frankreich ist Paris-Roubaix, das auch wegen des Kopfsteinpflasters auf mehreren Abschnitten „die Hölle des Nordens“ genannt wird.
- Etappenrennen, bei denen die Gesamtstrecke in mehrere unterschiedliche Etappen aufgeteilt ist. Solche Rennen sind besonders schwer und finden fast ausschließlich nur im Profibereich statt. Das älteste, berühmteste und vor allem das schwierigste Radrennen dieser Art ist zweifellos die Tour de France. Andere berühmte französische Radrennen sind:

  • Paris-Nice
  • Critérium du Dauphiné Libéré
  • Quatre jours de Dunkerque
  • Tour Méditerranéen
  • Tour de Normandie
  • Tour de Picardie u.a.

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