Provence-Alpes-Côte d'Azur: Geschichte

Seit der frühgeschichtlichen Epoche zählen die Gebiete der heutigen Region Provence-Alpes-Côte d'Azur an der Mittelmeerküste zu den dicht besiedeltsten Regionen in Europa. Vor der römischen Besatzung lebten hier keltische Stämme und griechische Kolonisten, die die ersten Städte gründeten: Marseille, Nizza, Cannes.

Bei Auseinandersetzungen mit den Kelten baten die Griechen um römische Unterstützung. Dieser Hilferuf kam dem mächtigen Rom sehr entgegen, da es schon lange nach einer Möglichkeit suchte, eine Verbindung zu dem bereits besetzten Spanien zu erreichen. Im Jahre 120 besetzten die Römer Südostfrankreich und erklärten es zur römischen Provinz. Der Name Provence stammt von der römischen Bezeichnung Provincia für diese Gebiete.

Nach dem Zerfall des römischen Imperiums wird das Gebiet im 6. Jahrhundert von den Franken besetzt. Durch den Vertrag von Verdun wurden diese Gebiete Lothar zugesprochen. Sein Sohn Karl wurde im Jahre 855 zum König der Provence. Im 12. bis 14. Jh. geriet Südostfrankreich in Machtkämpfe zwischen den Grafen von Toulouse und den Grafen von Barcelona, bis 1481 die Gebiete an Ludwig XI. durch Erbschaft übertragen wurden.
 
Die französischen Könige hatten jedoch große Probleme, sich durchzusetzen und einzelne Gebiete entzogen sich dem französischen Einfluss. So gelangte das Fürstentum Orange erst 1713 an das französische Königshaus, 1791 wurden Avignon und die Grafschaft Venaissin Frankreich zugesprochen und bis 1860 blieb die Grafschaft von Nizza Teil des Herzogtums von Savoyen. Seit dieser Zeit nimmt die heutige Region Provence-Alpes-Côte d'Azur die aktuellen Grenzen ein.

 

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