Picardie: Wirtschaft

Mit 37,5 Milliarden Euro Bruttoinlandsprodukt liegt die Region Picardie am 14. Platz im regionalen Vergleich. Beim Vergleich pro Kopf erreicht die Region den 19. Platz. Die aktive Bevölkerung der Region Picardie (0,8 Mio) arbeitet mit 65% überwiegend im Dienstleistungssektor, 30% arbeiten in der Industrie und ca. 5% sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Die Arbeitslosenquote (9,9%) liegt leicht über dem nationalen Durchschnitt.
Die Picardie zählt traditionell zu den landwirtschaftlich geprägten Gebieten. Breite Ebenen und fruchtbare Böden sind der Garant für eine erfolgreiche Landwirtschaft. Die wichtigsten Erzeugnisse sind: Gerste, Weizen, Kartoffeln und vor allem Rüben. Mit ihrer Rübenproduktion erreicht die Picardie den 1. Platz im regionalen Vergleich. Die Viehzucht konzentriert sich im Westen der Region.
Die landwirtschaftlichen Erzeugnisse sichern eine Entwicklung der Agrarnahrungsmittelindustrie (Vico, Flodor, Mac Cain), die neben der Glasproduktion (Saint-Gobain) eine wichtige Rolle in der regionalen Wirtschaftsstruktur spielt. Außerdem sind in der Region die chemische Industrie, der Maschinenbau und die metallverarbeitende Industrie führend. Die Textilindustrie konnte sich in der Region gegenüber Billigprodukten aus anderen Ländern nicht durchsetzen.
 
Um die Konkurrenz zu Paris abzuschwächen investiert die Picardie sehr viel in Bildungseinrichtungen: Universität in Amiens, wissenschaftliche Universität in Compiègne, Landwirtschaftliche Hochschule in Beauvais, Technische Hochschule in Saint-Quentin.
Auf Grund der recht kleinen Küste spielt der Meerestourismus praktisch keine Rolle in der Picardie. Die Trümpfe der Region sind die frühgotischen Kathedralen (Laon, Noyon, Senlis, Soissons) und berühmten Schlösser (Chantilly, Compiègne, Ermenonville, Pierrefonds).

 

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