Nord-Pas-de-Calais: Geschichte

In der frühgeschichtlichen Periode wurde das Gebiet der ehemaligen Region Nord-Pas-de-Calais von belgischen Stämmen besiedelt, die sich jedoch schnell mit den Kelten vermischten. Ihre Hauptbeschäftigung war die Landwirtschaft, mit der sie einen gewissen Wohlstand erreichten.

Trotz ihrer eher friedlichen Lebensweise leisteten die Stämme heftigen Widerstand gegen die römische Besatzung. Auch nach der entscheidenden Niederlage im Jahre 57 wurde der Widerstand nicht gebrochen und es kam immer wieder zu Kämpfen. Erst nachdem die unbeugsamen Widersacher nach England auswanderten, begann eine friedliche Periode. Das Gebiet wurde in die Provinz Gallia Belgica integriert und unter römische Verwaltung gestellt.

Im 3. Jahrhundert drangen die Franken in das Gebiet ein. Von hier aus ging ihr Anführer Chlodwig auf Eroberungszüge durch ganz Gallien, was zur Entstehung eines großen Frankenreiches führte. Für lange Zeit versorgte Nordfrankreich zum größten Teil die Krondomäne mit Weizen und Textilien.
 
Der Hundertjährige Krieg unterbrach diese Entwicklung. Das Gebiet des heutigen Nord-Pas-de-Calais wurde zum Schauplatz zahlreicher blutiger Kämpfe zwischen England und Frankreich. Erst im Jahre 1558 eroberte die französische Armee Calais wieder von den Engländern zurück. Das Ende des Hundertjährigen Krieges besiegelte jedoch nicht das Schicksal des Territoriums.

Bis in das 17. Jahrhundert wurde das Gebiet durch oft umstrittene Erbfolge oder Heirat von Hand zu Hand gereicht. Erst im Jahre 1815 nahmen die nördlichen Grenzen Frankreichs den aktuellen Verlauf ein.

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