Nord-Pas-de-Calais: Geografie

Die ehemalige Region Nord-Pas-de-Calais liegt in Nordfrankreich. Mit 12 414 Quadratkilometer ist sie die achtzehntgrößte Region in Frankreich. Sie grenzt im Norden an Belgien und im Süden an die Picardie. Im Westen trennt der Ärmelkanal die Region von England.

Das Relief ist relativ einheitlich. Im Süden (Ausläufer des Pariser Beckens) und im Osten (Ardennen) ist die Landschaft eher hügelig und übersteigt kaum 400 Meter. Der Rest der Region besteht aus breiten Ebenen, die von zahlreichen Flüssen durchzogen sind: Escaut, Sambre, Lys, Scarpe, Sensée, Deûle und Aa. Um eine Verbindung zur Nordsee zu schaffen, wurden seit dem Mittelalter mehrere Kanäle (Canal du Nord, Canal d’Aire...) angelegt. Dies erlaubte einigen Städten, sich als wichtiger Flusshafen zu entwickeln, z.B. Saint-Omer, Arras u.a.

Die Küste zwischen Berck-Plage und Boulogne-sur-Mer besteht aus breiten Stränden mit eindrucksvollen Sanddünen. Weiter nördlich bis Kap Blanc-Nez verändert sich die Landschaft und bietet ein eindrucksvolles Wechselspiel zwischen malerischen Buchten und steilen Klippen. Die Küste bis zur belgischen Grenze ist sehr flach mit breiten Stränden, die jedoch zum Teil für eine wirtschaftliche Nutzung entwässert wurden.
 
Das Klima der Region Nord-Pas-de-Calais ist ozeanisch und gemäßigt. Die Winter sind frisch, aber ohne extreme Kälteperioden. Es regnet oft, wobei der Regen feiner ist und selten in Regengüsse übergeht. Es gibt häufig Nebel, der mitverantwortlich für den melancholischen Charakter der Landschaft ist.

 

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