Mittelmeer

Das Mittelmeer ist ein Binnenmeer des Atlantischen Ozeans. Seine Fläche beträgt 2500000 km². Es hat Verbindungen:

    im Osten – zum Schwarzen Meer,
    im Süden – zum Roten Meer,
    im Westen – zum Atlantik.

Es befindet sich zwischen Südeuropa, Asien und Afrika. 14 europäische Länder haben Zugang zum Mittelmeer: Spanien, Frankreich, Monaco, Italien, San-Marino, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Albanien, Griechenland, Türkei, Malta und Zypern. In der europäischen Geschichte spielte das Mittelmeer eine besondere Rolle, da während der Frühgeschichte und der Antike die Länder des Mittelmeerraums die Entwicklung ganz Europas prägten.

Die Mittelmeerküste ist das erste besiedelte Gebiet in Frankreich. Bereits im 6. Jh. v.Chr. gründeten die griechischen Kolonisten in einer malerischen Bucht ihre erste Siedlung, die heutige Stadt Marseille.

Die französische Mittelmeerküste besteht aus zwei Teilen: die Konkavküste des Languedoc-Roussillon und die Konvexküste der Provence-Alpes-Côte-d'Azur, die voneinander durch das Rhône-Delta, das die Camargue bildet, getrennt sind.

Die Mittelmeerküste des Languedoc-Roussillon unterteilt sich in eine 200 km lange Sandküste und eine 30 km lange Felsenküste.

Die Sandküste erstreckt sich von Aigues-Mortes über bekannte Badeorte wie Gruissan, Leucate bis nach Le Racou-Plage. Entlang der gesamten Küste findet man einen bis zu 200m breiten, feinkörnigen Sandstrand.

Den Ausläufern der Pyrenäen verdankt der südlichste Teil des Roussillon seine abwechslungsreiche Felsenküste - Côte Vermeille (rote Küste). In ihren Buchten mit Kiesstränden findet man die wunderschönen Städtchen Collioure, Port-Vendres und Banyuls-sur-Mer.

Wer seinen Schwerpunkt im Urlaub auf Sonne, Strand und Meer legen möchte, findet in den seit den sechziger Jahren entstandenen und stets weiter ausgebauten Badeorten des Languedoc-Roussillon die idealen Voraussetzungen.

Die Mittelmeerküste der Provence-Alpes-Côte-d'Azur liegt höher als die Küste des Languedocs, da die Ausläufer der Alpen bis an die Küste reichen.

Die Küste erstreckt sich vom Rhône-Delta bis an die italienische Grenze. Sie ist zerklüfteter und besteht aus einer Vielzahl kleiner Buchten und Kaps. Die Buchten in dieser Region sind gut geschützt und bieten optimale Voraussetzungen für den Schiffsbetrieb, besonders wichtig ist der Hafen von Marseille und Toulon.

Das milde Mittelmeerklima und die schöne Landschaft lockten schon immer Tausende von Touristen an die Côte-d'Azur, sehr beliebt sind die Städte Cannes, Nizza, Saint-Tropez u.a. Allerdings wurden sie früher eher als Winterferienorte geschätzt. Die frz. High-Society verbrachte die Monate Februar bis April an der Côte-d'Azur und genossen die milde Sonneneinstrahlung. In den heissen Sommermonaten flüchteten sie in die Stadt oder in die Normandie, um ihre aristokratische Blässe zu bewahren.

Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts veränderte sich die Mode und die Côte-d'Azur wurde von Sonnenanbetern überlaufen.

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