Medien

Die französischen Medien zählen zu den wichtigsten Instrumenten der Redefreiheit und jeder Versuch ihre Freiheit zu beschränken wird heftigst abgewehrt, da die Meinungsfreiheit in Frankreich nicht nur gesetzlich (Artikel 11 der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte) festgeschrieben, sondern auch von der Gesellschaft als grundlegende Freiheit verinnerlicht ist. Spätestens seit der von den Medien ausgelösten Dreyfus-Affäre, wurde ihre Macht offensichtlich. Die Kehrseite dieser Macht ist die damit verbundene Verantwortung und Pflicht der Medien zur unabhängigen Berichterstattung, die von der Öffentlichkeit eingefordert wird

Andererseits sind die Medien Wirtschaftsunternehmen, die ökonomischen, politischen und gesellschaftlichen Zwängen unterliegen. Um ihre „Ware“ erfolgreich vermarkten zu können, müssen sie permanent ein Gleichgewicht zwischen objektiver Berichterstattung und Unterhaltung, eigenen Überzeugungen und politischen Interessen, Inhalt und Werbung suchen.

Diese Faktoren wirken sich jedoch auf die verschiedenen Medien unterschiedlich aus. Die Printmedien (Zeitungen und Zeitschriften) zeichnen sich im Vergleich zu den audiovisuellen Medien (Fernsehen und Radio) durch eine langsamere Verbreitung einer Nachricht vom Journalisten zum Leser aus, bieten aber den Vorteil einer längeren Verweilzeit beim Leser, vermitteln ihm das Gefühl des materiellen Besitzes einer Nachricht und geben ihm die freie Wahl wann, wo und wie er das Medium nutzt. Einen Sonderstatus nehmen die elektronischen Medien (Internet, Newsletter...) ein, die schnell verfügbar sind und bei Bedarf die Möglichkeit bieten, einen Bericht auszudrucken oder abzuspeichern.

 

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