Loire

Die Loire ist mit 1.020 km der längste Fluss Frankreichs. Sie bekam ihren Namen von einem keltischen Begriff, der vermutlich „unruhiges Wasser“ bedeutete.

Die Loire entspringt in den Cevennen im Zentralmassiv auf einer Höhe von 1400 Metern. Ihre Quelle ist nur 150 km vom Mittelmeer entfernt. Sie fließt jedoch zuerst nach Norden bis Orléans, dann wechselt sie ihre Richtung nach Westen bis Nantes und mündet in den Atlantik. Auf ihrem Weg fließt sie durch die Regionen Auvergne, Burgund, Centre und Pays de la Loire. Der Fluss ist berühmt durch seine zahlreichen historischen Städte (Roanne, Nevers, Blois, Saumur, Angers) und Renaissance-Schlösser (Azay-le-Rideau, Chambord, Chenonceaux, Chinon, Ussé).

Die Loire wird durch zahlreiche Nebenflüsse gespeist:

  • die rechten Nebenflüsse sind Maine, Nièvre, La Cisse
  • die linken Nebenflüsse sind Allier, Cher, Vienne

Bedingt durch den wasserundurchlässigen, felsigen Untergrund auf mehreren Abschnitten des Flusslaufes, der ausgiebigen Niederschläge und der klimatischen Bedingungen in Zentralfrankreich kommt es häufig zu Hochwasser und schwerwiegenden Überschwemmungen. Der Bau von Staudämmen und Schleusen erwies sich als sehr problematisch. Somit ist die Loire der einzige große freifließende Fluss in Europa.

Im Mittelalter und in der Renaissance war die Loire wichtig für den Gütertransport von Süden nach Westen. Heute ist der Fluss praktisch nicht schiffbar und wird für Ausflüge oder den Flusstourismus genutzt.
 
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