Limousin: Wirtschaft

Mit 13,4 Milliarden Euro Bruttoinlandsprodukt liegt das Limousin am 21. Platz im regionalen Vergleich. Beim Vergleich pro Kopf erreicht die Region den 19. Platz. Die aktive Bevölkerung der Region Limousin (0,29 Mio) arbeitet mit 70% überwiegend im Dienstleistungssektor, 21% arbeiten in der Industrie und ca. 9% sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Die Arbeitslosenquote (6,7%) liegt unter dem nationalen Durchschnitt.

Traditionell zählt das Limousin zu den landwirtschaftlich geprägten Regionen. Bereits im Mittelalter wurde das Gebiet berühmt für seine Viehzucht und seine weitläufigen Kastanienwälder. Heute dominiert die Rindfleischproduktion, mit Ausnahme von Tabak und Gemüseanbau im Tal von Brive, die regionale Landwirtschaft.
 
Die regionale Industrie konnte ihre Erfolge aus dem 19. Jahrhundert nicht fortführen. Die unbedeutende Zahl an Bodenschätzen erlaubte dem Limousin nur eine kurzfristige industrielle Entwicklung. Die Ölvorkommen in Creuse waren zu schnell erschöpft, um eine stabile Entwicklung der chemischen Industrie zu gewährleisten. Aus den alten Industriezweigen überdauerten lediglich die Steingutwerke in Limoges, deren Produktion weit über die Grenzen Frankreichs berühmt ist.

Die restlichen Industriezweige spielen heute nur eine sekundäre Rolle. Mit wenig Beschäftigten handelt es sich meist um Subunternehmen großer Konzerne, die außerhalb der Region angesiedelt sind: Renault und Legrand (Niederspannungsgeräte ) in Limoges u.a.

 

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