Limousin: Geschichte

In der frühgeschichtlichen Periode wurde das Gebiet des heutigen Limousin von dem keltischen Stamm der Lemovices besiedelt. Die südöstlichen Territorien wurden von den Arvernern kontrolliert. 51 v. Chr. eroberten die Römer diese Gebiete und integrierten sie in die Provinz Gallia Aquitania.

Nach dem Zerfall des römischen Imperiums eroberte Chlodwig das heutige Limousin. Im Machtkampf seiner Nachfahren zerfiel das Gebiet jedoch in zahlreiche Herrschaftssitze. Der einflussreichste blieb bis ins späte Mittelalter die Grafschaft von Marche, das heute ungefähr den Arrondissements Bellac, Guéret und Aubusson entspricht.
 
Als Mitgift von Eleonore von Aquitanien fielen die Gebiete 300 Jahre lang unter englische Verwaltung. Erst nach dem Hundertjährigen Krieg wurde das Limousin wieder französisch, wobei die Herrschaftssitze weitgehend ihre Selbständigkeit behielten. Ende des 16. Jahrhunderts wurde das Gebiet schließlich mit der Krondomäne vereint. Als letzte verlor die Vizegrafschaft Turenne ihr Recht auf ein eigenes Parlament.

Die Revolution teilte das Gebiet in drei Departements Creuse, Haute-Vienne und Corrèze. Dabei wurde die Einheit der historischen Landschaften berücksichtigt, lediglich Confolens ging an die Charente und Nontron an die Dordogne.

 

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