Languedoc-Roussillon: Geografie

Die ehemalige Region Languedoc-Roussillon in Südfrankreich ist mit 27 447 Quadratkilometern die achtgrößte französische Region. Sie teilt sich zusammen mit der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur (im Osten) die französische Mittelmeerküste. Im Süden grenzt Languedoc-Roussillon an Spanien und Andorra und im Norden an die Auvergne. Die nord-östliche Nachbarregion von Languedoc-Roussillon ist Rhône-Alpes.

Das Relief der Region ist sehr unterschiedlich. Entlang der Mittelmeerküste von der Rhône bis in die Pyrenäen erstreckt sich eine breite Sandebene. Weiter im Landesinneren liegt die kalkhaltige Hügellandschaft der Causses, die in das Mittelgebirge der Cevennen übergeht. Im Norden wird die Region durch das Zentralmassiv begrenzt (Monts Lozère, 1699 Meter und Monts Aigoual, 1565 Meter). Die südwestliche Grenze bilden die Pyrenäen mit den höchsten Berggipfeln Carlit (2921 Meter), Puigmal (2910 Meter) und Canigou (2785 Meter). Zwischen Perpignan und der spanischen Grenze reichen die Pyrenäen bis ans Mittelmeer und bilden die malerische Côte Vermeille.

Die kalkhaltigen Ebenen sind durch zahlreiche Flüsse durchzogen. Der größte Fluss ist die Aude. Eine Vielzahl von kleineren Flüssen bilden durch Abtragung des kalkhaltigen Gesteins tiefe Schluchten. Dazu zählen Tarn, Orbieu, La Fou, Têt u.a. Da diese Flüsse meist nicht schiffbar sind, wurden mehrere Kanäle gebaut. Der größte ist der Canal du Midi, der zum Weltkulturerbe zählt. Außerdem erwähnenswert ist der Canal du Rhône à Sète und der Canal de la Robine. In den höher gelegenen Gebieten bildeten sich viele Seen: Lac du Laouzas, Lac de La Raviège, Lac de Saint Peyres, Lac de Vézoles, Lac du Salagou, Lac de Montbel u.a. Entlang der Mittelmeerküste befinden sich mehrere Binnenseen, sogenannte Etangs: Etang Canet, Etang de Leucate, Etang de Bages, Etang de Thau…
 
Die Region genießt ein ausgeprägtes Mittelmeerklima mit heißen Sommern und feuchten Wintern. Die Durchschnittstemperatur im Juli ist mit 23°C bis 24°C die höchste in ganz Frankreich. Nicht selten sind Tage mit über 40°C Hitze. Im Winter sinken die Temperaturen nur selten unter –3°C bis -4°C. Regelmäßige Westwinde aus den Bergen bringen angenehme Abkühlung. Heftige Regen gibt es vor allem im Frühling und im Herbst.

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