Franche-Comté: Wirtschaft

Mit 22,7 Milliarden Euro Bruttoinlandsprodukt liegt die Franche-Comté am 20. Platz im regionalen Vergleich. Beim Vergleich pro Kopf erreicht die Region aber den 11. Platz. Die aktive Bevölkerung der Franche-Comté (0,5 Mio) arbeitet mit 59,5% überwiegend im Dienstleistungssektor, 35,5% arbeiten in der Industrie und ca. 5% sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Die Arbeitslosenquote (7,8%) liegt unter dem nationalen Durchschnitt.

Die Landwirtschaft wird überwiegend von der Viehzucht dominiert. Berühmt sind die weißen Montbéliard-Kühe, deren Milch für die Käseherstellung verwendet wird. Die wichtigsten Käsesorten der Region sind Comté, Emmentaler, Gex und Morbier. Der Weinanbau mit 1600 ha Anbaufläche gewinnt immer mehr an Bedeutung, während der Getreideanbau in der Franche-Comté rückläufig ist.

Die Industriestruktur der Region Franche-Comté stellt sich als harmonisches Zusammenspiel großer Wirtschaftszentren (Dole, Belfort, Besançon und Montbéliard) und traditioneller Betriebe dar. Der führende Industriezweig der Region ist die Automobilindustrie. Nahezu die Hälfte der Autos der Marke Peugeot wird in Sochaux fertiggestellt. Wichtig sind ebenfalls der Maschinenbau, die Elektronik und die Schwerindustrie.
 
Der Region ist es gelungen die traditionelle Industrie aufrecht zu erhalten. Berühmt sind z.B. die Pfeifen von Saint-Claude, die Uhrmacher im Departement Doubs, die Brillenherstellung in Morez und die Knopfproduktion im Lison-Tal. Die Salzgewinnung, die in den vergangenen Jahrhunderten sehr wichtig war, ist heutzutage nur noch unbedeutend. Die ehemaligen königlichen Salinen wurden zur touristischen Attraktion der Region.

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