Franche-Comté: Geschichte

In der frühgeschichtlichen Periode wurden die Gebiete der heutigen Franche-Comté von dem Volksstamm der Sequaner besiedelt. Aus ihrer Hauptstadt Vesantio entstand das heutige Besançon.

Im 5. Jahrhundert wurden diese Gebiete von dem germanischen Stamm der Burgunder erobert. Im Mittelalter integrierte Karl der Große das Territorium in sein Königreich. Nach seinem Tod fiel das Gebiet durch den Vertrag von Verdun an Lothar. Diese Zuteilung war jedoch nur vorübergehend. Im Laufe seiner Geschichte wurde das Gebiet als Erbe, Heiratsgeschenk oder Kriegseroberung oft von Familie zu Familie und von Land zu Land gereicht. Während dieser Kriege wurden häufig Dörfer und Städte zerstört. So fiel die Region im 12. Jahrhundert als Mitgift durch die Hochzeit mit Beatrix von Burgund Friedrich I. Barbarossa zu. Er erhob das Territorium zur freien Grafschaft, auf französisch Franche-Comté. Diesen Namen trägt die heutige Region.

Entgültig kam die Franche-Comté nach dem Krieg Ludwigs XIV. mit Spanien im Jahre 1678 mit dem Vertrag von Nimwegen zu Frankreich. Zu Ehre des Siegers wurde in Paris der Triumphbogen Porte Saint-Martin errichtet. Der Sonnenkönig gestaltete das Gebiet neu. Er beauftragte Vauban mit der Befestigung von Besançon und transferierte nach und nach alle wichtigen Institutionen aus der alten Hauptstadt Dôle nach Besançon.

Die aktuelle administrative Gliederung berücksichtigt im Großen und Ganzen die historischen Grenzen.

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