Fabliau

Im 12. und 13. Jh. erlebte die städtische Kultur einen enormen Aufschwung. Die Städte befreiten sich von ihren Feudalherren und erreichten auf politischer, wirtschaftlicher und kultureller Ebene eine deutliche Selbständigkeit. Die städtische Dichtkunst zeigte einen ausgeprägten allegorischen Charakter. Dazu zählen vor Allem die Fabliaux, deren Name von dem Wort Fableau (kleine Fabel) abgeleitet wurde.

130 bis 160 Fabliaux sind bis heute erhalten geblieben. Die berühmtesten Fabliaux sind Richeut, Le Chevalier qui fit les cons parler, Le Rêve des vits u.a. Es sind kurze Werke mit meist 400-500 paarweise reimenden Achtsilblern in denen das Publikum unterhalten und zum Lachen gebracht wurde. In den Fabliaux wurden Charaktertypen dargestellt, die komisch und überzogen wirkten: betrogener Ehemann, eifersüchtige Ehefrau, geiziger Mönch, durchtriebener Bauer... Die Geschichten erzählen von Intrigen, Hinterlist, Betrug und Schwindel, wobei der Witz vor den stilistischen Mitteln im Vordergrund stand.

Die bedeutendsten Autoren dieser Zeit haben sich auch den Fabiaux zugewandt:

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