Burgunder

Germanisches Volk.

Im 3. Jahrhundert durchbrachen die Burgunder die römisch-gallische Grenze, drängten nach Gallien ein und gründeten ein Königreich mit der Hauptstadt Worms. Ihr Bestreben nach einer Erweiterung des Königreiches nach Westen brachte sie in Konflikt mit den Römern. Die Burgunder überschätzten jedoch ihre eigene Stärke und wurden im Jahre 435 vom römischen Heer geschlagen. Nach dieser Niederlage mussten die Burgunder ihr Territorium verlassen und in das Jura (heutige Westschweiz und Savoyen) umsiedeln.
 
Mit der Schwächung des Römischen Imperiums gelang den Burgundern eine bedeutende Ausweitung ihres Herrschaftsgebietes. Unter König Gundobad umfasste das Burgunderreich ein immenses Territorium zwischen Basel, Avignon, Nevers und Langres.
 
Im Jahre 534 wurde das Königreich der Burgunder als Teilreich Burgundia dem fränkischen Reich angegliedert. Nach dem Vertrag von Verdun gingen aus dem Teilreich das Königreich Burgund mit der Hauptstadt Arelat (Arles) und das Herzogtum Burgund hervor.

 

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