Burgund: Wirtschaft

Mit 33,8 Milliarden Euro Bruttoinlandsprodukt liegt Burgund am 15. Platz im regionalen Vergleich. Beim Vergleich pro Kopf erreicht die Region den 7. Platz. Die aktive Bevölkerung der Region Burgund (0,65 Mio) arbeitet mit 72% überwiegend im Dienstleistungssektor, 24% arbeiten in der Industrie und ca. 4% sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Die Arbeitslosenquote (8,1%) liegt unter dem nationalen Durchschnitt.
 
Seit den 80er Jahren des 20. Jh.s beobachtet man in Burgund eine Veränderung der wirtschaftlichen Strukturen. Besonders die Landwirtschaft der Region ist von dieser Umstrukturierung betroffen. Kleinere Betriebe weichen Großbetrieben, die sich jedoch im regionalen Vergleich nur schwer behaupten können. Lediglich die Viehzucht in Charolais und die Geflügelzucht in La Bresse haben noch eine herausragende Position. Nicht im Mindesten betroffen von dieser Entwicklung ist der Weinanbau in Burgund. Über 90% der produzierten Weine tragen das Qualitätssiegel AOC.

Die regionale Industrie profitiert von der Nähe zur Île-de–France. Besonders im Westen von Burgund haben sich zahlreiche metallverarbeitende Betriebe angesiedelt. Ein hohes Ansehen genießt der Maschinenbau, die Chemie, die Elektronik und die Agrarnahrungsmittelindustrie mit einigen weltberühmten Produkten, wie z.B. dem Dijon-Senf. Allgemein gesehen nimmt die Industrie von Burgund im regionalen Vergleich trotz günstiger Lage nur einen mittleren Platz ein.

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