Bretagne: Wirtschaft

Mit 56,7 Milliarden Euro Bruttoinlandsprodukt liegt die Bretagne am 7. Platz im regionalen Vergleich. Beim Vergleich pro Kopf erreicht die Region aber lediglich den 15. Platz. Die aktive Bevölkerung der Bretagne (1,27 Mio) arbeitet mit 72% überwiegend im Dienstleistungssektor, 24% arbeiten in der Industrie und ca. 4% sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Die Arbeitslosenquote (7,7%) liegt unter dem nationalen Durchschnitt.
 
Die Viehzucht in der Bretagne nimmt landesweit gesehen die vorderen Plätze ein. Allein in dieser Region wird 53,5% des gesamten französischen Schweinefleisches und über 40% Geflügel erzeugt. Die nördlichen Gebiete spezialisieren sich traditionell auf den Gemüseanbau. Die neuen europäischen Gesetze werden jedoch als eine Gefahr für diesen landwirtschaftlichen Zweig gesehen.

Zu den wichtigsten Industriezweigen der Bretagne zählen die Agrarnahrungsmittelindustrie (Bridel), der Schiffsbau (DCN), die Automobilindustrie (Citroën) und die Verteidigungsindustrie. In der letzten Zeit werden Anstrengungen unternommen, um in der Region die neuen Technologien voranzutreiben. Rennes, Brest und Lannion entwickeln sich zu wichtigen Zentren im Bereich Elektronik und Kommunikation. Alcatel, Thomson, Sagem u.a. errichteten hier ihre Werke. Außerdem sind große Investitionen zur Verbesserung des Straßennetzes vorgesehen, die notwendige Voraussetzung für die Entwicklung des Tourismus in dieser Region. Heute ist die Bretagne das zweithäufigst besuchte Gebiet in Frankreich.

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