Bretagne: Geschichte

In der frühgeschichtlichen Periode wurde das Gebiet der Bretagne von keltischen Volksstämmen besiedelt. Der größte Stamm waren die Veneter im Süden der Halbinsel. In der Schlacht beim Golf von Morbihan unterwirft die römische Armee die Gallier. Ab 27 v.Chr. wurden diese Gebiete in Gallia Lugdunensis integriert.

Auf der Flucht vor germanischen Einwanderern im 5. Jahrhundert gelangen viele keltische Stämme vor allem aus Britannien in diese Region. Seit diesem Zeitpunkt wird die Halbinsel Britannia Minor genannt. Dies führte zu der heutigen Bezeichnung Bretagne.
 
In der Zeit der Merowinger gelang es den französischen Königen nicht, die Gebiete völlig zu unterwerfen. Im Jahre 845 erkennt Karl der Kahle die Unabhängigkeit der Bretagne an. Erst mit der Heirat von Anne de Bretagne mit Karl VIII. wird die Bretagne mit Frankreich vereinigt.

Bis zur französischen Revolution behielt aber die Bretagne einen besonderen Status und zahlreiche Privilegien. Während der 1. Republik wurde das Gebiet in 5 Departements aufgeteilt mit den gleichen Rechten wie alle anderen französischen Departements. Dies löste in der Bevölkerung Unzufriedenheit aus. Dadurch war es nicht verwunderlich, dass sich von der Bretagne aus einer der größten antirevolutionären Aufstände verbreitete – die Chouannerie.

 

Terminkalender

S M D M D F S
 
 
 
 
 
1
 
2
 
3
 
4
 
5
 
6
 
7
 
8
 
9
 
10
 
11
 
12
 
13
 
14
 
15
 
16
 
17
 
18
 
19
 
20
 
21
 
22
 
23
 
24
 
25
 
26
 
27
 
28
 
29
 
30
 

Ferienhäuser

Hotels in Frankreich