Austrasien

Austrasien bezeichnet, im Gegensatz zu Neustrien, den nord-östliche Teil des Frankenreiches. Austrasien entstand im Jahre 511 in Folge der Reichsteilung nach dem Tod von Chlodwig I. zwischen seinen Söhnen und existierte bis zum Jahre 751, als der letzte König aus der Dynastie der Merowinger Childerich III. abdankte. Die nachfolgende Dynastie der Karolinger vereinte das gesamte Frankenreich und, obwohl das Reich noch mehreren Aufteilungen unterzogen wurde, wurde die Bezeichnung Austrasien nicht mehr verwendet.

Die erste Hauptstadt Austrasiens war Reims. Bald nach seinem Amtsantritt verlegte der erste König von Austrasien Theuderich I. die Hauptstadt auf Grund ihrer zentralen Lage nach Metz. Das Gebiet des Reiches umfasste nordöstliche Regionen Frankreichs, Belgien, die Niederlande und westliche Territorien des heutigen Deutschlands.

Die Könige von Austrasien waren:

Theuderich I.
Theudebert I.
Theudebald
Chlothar I.
Sigibert I.
Childebert II.
Theudebert II.
Theuderich II.
Sigibert II.
Chlothar II.
Dagobert I.
Sigibert III.
Childebertus adoptivus
Childerich II.
Dagobert II.
Theuderich III.
Chlodwig IV.
Childebert III.
Dagobert III.
Karl Martell
Chlothar IV.
Karl Martell
Theuderich IV.
Karl Martell
Childerich III.

Seit Dagobert II. war die königliche Macht jedoch auf Grund der schwachen Persönlichkeiten der Herrscher eher nominell. Die tatsächliche Macht hatten die Hausmeier, die seit Pippin dem Jüngeren im Jahre 751 auch offiziell den Thron im Frankenreich übernahmen.

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