Aquitanien: Wirtschaft

Mit 61,3 Milliarden Euro Bruttoinlandsprodukt liegt Aquitanien am 6. Platz im regionalen Vergleich. Die aktive Bevölkerung Aquitaniens (2,9 Mio) arbeitet mit 71% überwiegend im Dienstleistungssektor, 21,5% arbeiten in der Industrie und ca. 7,5% sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Die Arbeitslosenquote (9,1%) entspricht dem nationalen Durchschnitt.
 
Das milde Klima in dieser Region begünstigt die Landwirtschaft. Es wird Mais, Weizen, Obst und Tabak angebaut und Viehwirtschaft betrieben. In der Schafzucht z.B. erreicht Aquitanien den 3. Platz im regionalen Vergleich. Berühmt ist Aquitanien allerdings für seine Weinberge, besonders im Gebiet um Bordeaux. Der Fischfang befindet sich seit den 80er Jahren in einer Krise. Die Austernzucht besitzt jedoch noch eine gewisse Bedeutung.

Der wichtigste Industriezweig und größter Arbeitgeber in Aquitanien ist die Agrarnahrungsmittelindustrie. Derzeit geht die Entwicklung in Richtung der neuen Technologien mit Schwerpunkt auf Luftfahrt, Chemie und Verteidigung. Traditionelle Wirtschaftszweige wie Holzverarbeitung, Lederproduktion oder Schuhfabrikation spielen ebenfalls noch eine wichtige Rolle.

Seit dem 19. Jh. entwickelt sich der Tourismus sprunghaft an der Atlantikküste. Neben dem Handel ist er der wichtigste Wirtschaftszweig des Dienstleistungssektors. Landesweit gesehen liegt Aquitanien an vierter Stelle der Hotelübernachtungen, bei Campingaufenthalten sogar an zweiter Stelle nach der Region Languedoc-Roussillon. Zu den beliebtesten Reisezielen in der Aquitanien zählen : Arcachon, Bayonne, Beynac-et-Cazenac, Biarritz, Blaye, Bordeaux, Saint-Emilion, Saint-Jean-de-Luz, Höhle von Lascaux, Sarlat-la-Canéda.

 

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