Aquitanien: Geschichte

In der frühgeschichtlichen Periode wurden diese Gebiete von Liguren besiedelt. Ca. im 5. Jh. v.Chr. kamen die Iberer aus Spanien und besetzten das Territorium zwischen den Pyrenäen und der Garonnne. Sie setzten sich aus mehreren Stämmen zusammen, die sich nur im Falle äußerster Gefahr vereinten. So war es Cäsars Leutnant Crassus ein Leichtes, die Stämme im 1. Jh. v.Chr. zu unterwerfen. Dadurch entstand die römische Provinz Aquitanien, die bis zum Eindringen der Westgoten im 5. Jahrhundert Bestand hatte. 100 Jahre später wurde der Westgotenkönig Allerich von Chlodwig I. besiegt und Aquitanien fiel an das Frankenreich.

Im Lauf der Zeit gewannen die aquitanischen Herzöge immer mehr an Macht und Selbständigkeit. Karl der Große erhob Aquitanien zum Königreich und überließ seinem Sohn Ludwig dem Frommen die Herrschaft in diesem Gebiet.
 
Mit dem Niedergang der Karolinger zersplitterte sich Aquitanien in zahlreiche konkurrierende Herrschaftssitze. Die Herzöge von Poitou übernahmen die Führungsrolle und dehnten ihren Einfluss auf die Gascogne, die Auvergne und die Grafschaft Toulouse aus. Durch die Ehe mit Eleonore von Aquitanien bekam Heinrich Plantagenêt dieses große Reich als Mitgift. Zwei Jahre später bestieg er als Heinrich II. den englischen Thron und Aquitanien fiel unter englische Herrschaft. Diese Tatsache konnten die französischen Könige nicht akzeptieren und versuchten „ihr“ Land zurückzuerobern.

Erst im 15. Jahrhundert nach dem Hundertjährigen Krieg wurde dieser Konflikt beigesetzt und Aquitanien wurde endgültig französisch.

Photo © Comité Régional du Tourisme en Aquitaine

 

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