Adelstitel

Zuerst waren die Adelstitel in Frankreich nicht an die Person, sondern an das Land gebunden, d.h. wenn ein Adliger ein Land besaß, das als eine Baronie eingestuft wurde, war er ein Baron, ein Verwalter einer Provinz wurde automatisch zu einem Grafen usw. Seit dem 15. Jahrhundert verteilten die französischen Könige Adelsbriefe als eine Auszeichnung für besondere Dienste. Der Landbesitz wurde dann dem Titel angepasst und mehrere Grundbesitze wechselten ihre Bezeichnung in Vize- oder Marktgrafschaften. Die Hierarchie innerhalb des Standes blieb von diesen Umständen unberührt und bevorzugte nicht den Titel selbst, sondern wie weit in die Geschichte die Herkunft der Familie zurückreicht und welche bedeutende Persönlichkeiten dieser Familie angehörten. So standen in der Hierarchie einige Barone höher als manche Grafen.
 
Die Revolution von 1789 schaffte die rechtlichen Unterschiede zwischen den Ständen ab und verbot den Gebrauch von Adelstiteln. Im Jahre 1804 führte Napoleon die Adelstitel wieder ein, jedoch nur als eine Art der Auszeichnung ohne nennenswerte Privilegien. Außerdem stellte er eine strikte Rangfolge zwischen den Titelträgern her:
1. Herzog (Duc),
2. Graf (Comte),
3. Baron (Baron),
4. Ritter (Chevalier).

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