Île-de-France: Wirtschaft

Mit 395,23 Milliarden Euro Bruttoinlandsprodukt liegt die Île-de-France am 1. Platz im regionalen Vergleich. Dies gilt auch im Vergleich pro Kopf. Die aktive Bevölkerung der Île-de-France (5,5 Mio) arbeitet mit 83% überwiegend im Dienstleistungssektor, fast 17% arbeiten in der Industrie. Die Landwirtschaft der Region ist mit 0,2% kaum nennenswert. Die Arbeitslosenquote (8,7%) liegt unter dem nationalen Durchschnitt.

Unterstützt durch die jahrhundertlange zentralistische Politik entwickelte sich die Île-de-France zu einem absoluten Ballungsraum in Frankreich. Die Hälfte der gesamten Industrieproduktion des Landes findet hier statt. Die großen Industrieunternehmen haben sich südlich von Paris angesiedelt. In Paris selbst ist der Sitz von allen wichtigen Finanzunternehmen, Forschungseinrichtungen, Verlagen usw. Kein nennenswertes Unternehmen kann sich erlauben nicht in Paris präsent zu sein. Selbst die teure Miete und die Bemühungen in der Dezentralisierungspolitik haben an der Situation kaum etwas verändert.
Zu den wichtigsten Arbeitgebern der Île-de-France zählen:

  • die Transportunternehmen (SNCF, RATF und Air-France),
  • die Post,
  • die Banken und Versicherungen (BNP, Crédit Lyonnais, Banque de France, AXA),
  • die Automobilindustrie (Renault, Peugeot, Citroën),
  • das Gesundheitswesen (Krankenhaus Pitié-Salpêtrière) und
  • die Elektronikbranche (IBM).

Außerdem ist die Île-de-France mit Paris, Versailles und Disneyland die meistbesuchte Region Frankreichs. Fast jede dritte Übernachtung in Frankreich wird in den Hotels der Ile-de-France gebucht.

 

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