Île-de-France: Geschichte

In der frühgeschichtlichen Periode wurde das Gebiet der heutigen Île-de-France von dem keltischen Stamm der Parisii besiedelt. Während der gallo-römischen Epoche entstand aus ihrem Hauptort ein wichtiges Verwaltungszentrum – Lutetia, aus der sich die heutige Hauptstadt Paris entwickelte.

Im 6. Jahrhundert wählte Chlodwig I. Paris zu seinem Königssitz. Die umliegenden Gebiete zählten zur Krondomäne und bilden das Kernland der heutigen Region Île-de-France. Als Kernland war das Gebiet weniger umkämpft als die peripher gelegenen. Nur einmal gelang es den Normannen im 9. Jahrhundert bis Paris vorzudringen. Nach einer 13-monatigen Belagerung drängte Graf Odo die Normannen wieder aus dem Land.
 
Jedoch gab es immer wieder zahlreiche Aufstände und Revolutionen in Paris: 1382 Aufstand der Maillotins, 1411 Bürgerkrieg zwischen Armagnacs und Bourguignons, 1572 Bartholomäusnacht, 1648 Fronde-Aufstand u.a. Besonders teuer zahlte die Île-de-France durch den Terror nach der Französischen Revolution.

Während der Französischen Revolution wurde das Gebiet in drei Departements aufgeteilt. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass diese Aufteilung aus administrativen Gründen ungünstig war. Nach dem zweiten Weltkrieg erhöhte sich die Zahl der Departements auf acht. Seit diesem Zeitpunkt bildet Paris ein eigenes Departement.

 

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