Lancelot en prose

Le Lancelot en prose (1215-35).

Rosenroman

Le Roman de la rose (ca. 1235-1280).
 
Dieser allegorische Roman von über 22.000 paarweise reimenden Achtsilblern war vermutlich einer der meistgelesenen französischsprachigen literarischen Texte des Mittelalters. Er wurde begonnen von einem als Person nicht näher bekannten Guillaume de Lorris und ab Vers 4059 fortgesetzt von Jean de Meung, der auch als Übersetzer und Bearbeiter lateinischer Werke bekannt ist.
 

Trojaroman

Bénoît de Sainte-Maure: Le Roman de Troie (ca. 1165).
 

Thebenroman

Le Roman de Thèbes (ca. 1150).
 
Er ist das erste Beispiel der anschließend bis ca. 1180 florierenden Gattung der sog. antikisierenden Romane, d.h. längerer erzählender Texte, die überwiegend in paarweise reimenden Achtsilblern Stoffe und Figuren aus der antiken lateinischen Literatur aufnahmen und für das höfische Publikum der eigenen Zeit ganz unbefangen modernisierten, ohne dabei (wie die historischen Romane der Neuzeit) so etwas wie historisches Kolorit anzustreben.

Antikisierende Romane

Rolandslied

La Chanson de Roland (ca. 1100).
 
Dieses Versepos von 4002 assonierenden Zehnsilbern in 290 Strophen ist eines der ältesten und das vielleicht beste, heute jedenfalls das bekannteste Werk der Gattung "Chansons de geste" (=Heldentatenlieder), die im 11./12. Jh. florierte und deren Texte in einer Art Sing-Sang-Vortrag von meist professionellen reisenden Spielleuten vor einem größeren Hörerkreis dargeboten wurden.

Adamsspiel

frz. Le Jeu d'Adam
 
(ca. 1150, evtl. aber auch erst um 1200).
 
Dieses Werk eines unbekannten Autors ist der älteste bekannte dramatische Text in franz. Sprache. Es steht in der Tradition des lateinischsprachigen kirchlichen Theaters der Zeit (der einzigen dramatischen Gattung, die es zu dieser Zeit gab) und ist entstanden vielleicht auf englischem Boden, überliefert jedenfalls in einer anglonormannischen Version.

Brendansreise

Le Voyage de Saint Brendan (Anfang 12. Jh.).

Alexiuslied

Vie de saint Alexis (ca. 1050).

Eulaliasequenz

La Cantilène de Sainte Eulalie (ca. 880).
 
Es ist der älteste bekannte literarische Text in französischer Sprache und die Übertragung einer lateinischen "Sequenz", d.h. einer beim Gottesdienst per Sing-Sang vorgetragenen Erzählung, vom Märtyrertod der Hl. Eulalia.
 

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