Bucht von Mont-Saint-Michel

Mont-Saint-Michel und seine Bucht zählen zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Frankreichs und wurden im Jahre 1979 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.
 
Die Bucht befindet sich im Nordwesten Frankreichs. Sie weist eine Fläche von 500 Quadratkilometer auf und öffnet sich zum Ärmelkanal. Die Bucht erstreckt sich von Cancale in der Bretagne bis Granville in der Normandie. Die Flüsse Couesnon, Sée und Sélune münden in die Bucht Mont-Saint-Michel.
 
In der frühgeschichtlichen Periode waren diese Gebiete von dem keltischen Stamm der Abrincaten besiedelt. In dieser Epoche war das Territorium noch bewaldet und die heutige Insel Mont-Saint-Michel befand sich auf dem Land. Mit der Zeit schritt das Meer immer weiter nach Süden und schuf eine der schönsten Buchten in Europa, die von berühmten Malern wie Corot, Rousseau, Courbet oder Signac verewigt wurde.
 
Die Bucht von Saint-Michel stellt eine einzigartige Landschaft dar und zeigt den höchsten Tidenhub in Europa. Während der Flut erhöht sich der Meeresspiegel um 14 Meter und lässt Wattwanderungen immer noch gefährlich werden, nicht zuletzt auf Grund von Stellen mit Treibsänden. Der feine Sandboden der Bucht beherbergt Tausende von Muscheln, die während der Ebbe als Nahrung für viele Seevögel dienen. Außerdem sind auch Robben und manchmal Delfine zu sehen. Die größte Berühmtheit erlangte die Bucht jedoch wegen einer kleinen felsigen Insel, die sei dem Mittelalter als Ort der Verehrung des Erzengels Michael galt, der der Insel ihren Namen gab. Bis heute besuchen jährlich über dreieinhalb Millionen Menschen die Bucht und die Benediktinerabtei auf dem Mont-Saint-Michel.
 
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