Straßburg, 67000

Region: Elsass
Departement: Bas-Rhin (67)
Arrondissement: Strasbourg-Ville
PLZ: 67000
Einwohner: 271 782 Einw.
Fläche: 7 826 ha
(fr. - Strasbourg)

Straßburg ist die Hauptstadt der Region Elsass und des Departements Bas-Rhin (67), Sitz mehrerer internationaler Institutionen (Europäisches Parlament, Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte.) und kultureller Organisationen (arte, zahlreiche Museen, Theater u.a.).

Die Stadt liegt in der Nähe der deutschen Grenze am Fluss Ill, der ähnlich wie in Paris die Seine eine Insel bildet. Auf dieser Insel, genannt Grande Île, begann im 1. Jahrhundert v.Chr. auch die Stadtentwicklung. Dieses historische Zentrum beherbergt auf einer relativ kleinen Fläche zahlreiche bedeutende Kulturdenkmäler, wie zum Beispiel die Kathedrale Notre-Dame, vier alte Kirchen, das historische Gebäude des Frauenhausmuseums, das Palais Rohan u.a. Die Einzigartigkeit der Grande Île besteht in der harmonischen Einheit des Ensembles, das die Stadtentwicklung vom Mittelalter bis zum 18. Jahrhundert deutlich werden lässt. Aus diesem Grund wurde die Grande Île von Straßburg im Jahre 1988 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Straßburg (ehemals Argentorate) wurde im Jahre 12 v.Chr. als Grenzstützpunkt der römischen Armee gegründet. Im 1. Jahrhundert, nach Kämpfen mit den Germanen, reichte die Grenze bis hinter den Schwarzwald und Straßburg entwickelte sich zu einer der größten römischen Militärbasen mit einem Kontingent von über 6.000 Menschen. Erst im 4. Jahrhundert unterbrachen die ständigen Angriffe der Barbaren die Expansion Straßburgs.

Die Entstehung des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, dem Straßburg angehörte, stabilisierte den Status quo und ermöglichte der Stadt ein enormes Wachstum . Der Bau des Münsters im 11. / 15. Jahrhundert war ein deutliches Zeichen für Straßburgs Wohlstand. Auch nach dem Anschluss an Frankreich im Jahre 1681 profitierte die Stadt und erlebte einen erneuten Aufschwung. Zu Anfang behielt Straßburg einige Privilegien einer freien Reichsstadt, aber nach und nach, zuletzt während der Revolution 1789, wurden sie alle abgeschafft.
Die vollständige Integration in die französische Kultur wurde jedoch nicht abgeschlossen, da, nach der Niederlage im französisch-preußischen Krieg 1870/1871, das Elsass erneut an Deutschland fiel. Nach dem 1. Weltkrieg wurde das Elsass wieder an Frankreich zurückgegeben. Während des 2. Weltkrieges annektierte Deutschland erneut die Region. Am 23. November 1944 wurde Straßburg von den Truppen unter General Leclerc befreit. Seit dieser Zeit wurde die Stadt restauriert und erweitert. Im Jahre 1949 wurde Straßburg Sitz des Europarates und 1952 Sitz des Europäischen Parlaments. Auch andere europäische Organisationen zogen nach, was Straßburg Grund gibt, sich mit dem Attribut „Hauptstadt Europas“ zu schmücken.

Zu den Hauptsehenswürdigkeiten von Straßburg zählen:

Der eigentliche Charme von Straßburg zeigt sich jedoch in seinen malerischen Stadtvierteln mit alten Fachwerkhäusern, in denen man flanieren und die elsässische Küche genießen kann.

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