Konstitutionelle Monarchie

Die Verfassung vom 3. September 1791 führte die konstitutionelle Monarchie in Frankreich ein, welche dem König Ludwig XVI. nur noch ein beschränktes Vetorecht und repräsentative Funktionen zusprach. Nach der Verabschiedung der Verfassung fanden Neuwahlen zur Nationalversammlung statt. Da die Abgeordneten nur für eine Wahlperiode kandidieren durften, bestand die neue Nationalversammlung aus revolutionsbegeisterten Neulingen, die ihre Ideen auch in andere europäische Länder tragen wollten und Österreich am 20. April 1792 den Krieg erklärten. Ludwig XVI., der auf eine schnelle Niederlage und die Wiederherstellung der absoluten Monarchie hoffte, unterstützte engagiert den Krieg.

Durch einen Mangel an Waffen und Erfahrung war dieser Krieg jedoch nicht zu gewinnen und die Siegermächte forderten eine bedingungslose Wiederherstellung der absoluten Monarchie in Frankreich. Diese Nachricht löste in der Situation der wirtschaftlichen Krise und Teuerung einen Aufstand gegen den König aus und er wurde mit seiner Familie im Staatsgefängnis gefangengesetzt. Bei der Durchsuchung von Unterlagen Ludwigs XVI. entdeckte man Dokumente, die den Verrat des Königs aufdeckten. Kurz darauf wurde Ludwig XVI. von seinen Ämtern enthoben. Die Nationalversammlung wurde durch einen Nationalkonvent ersetzt, der am 22. September 1792 die Erste Republik ausrief.

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