Centre: Geschichte

In frühgeschichtlicher Zeit wurde das Gebiet der heutigen Region Centre dicht besiedelt. Zwei mächtige Volksstämme, Karnuten im Norden und Biturigen im Süden, teilten sich das Territorium.
Seit der gallo-römischen Epoche wurde das Gebiet in die römische Provinz Gallia Aquitania integriert. Nach dem Zerfall des römischen Imperiums drangen am Ende des 5. Jahrhunderts Westgoten in das Loiretal ein und gründeten hier ihr Königreich, das jedoch rasch von den Merowingern erobert wurde. Das Gebiet zerfiel in mehrere Herzogtümer und Grafschaften, die sich eigenständig entwickelten.
 
Während des Hundertjährigen Krieges wurden die Gebiete von den Engländern besetzt. Die 19-jährige Jeanne d’Arc wurde zur Volksheldin, indem sie Orléans befreite und so das Territorium für die französische Krone sicherte. Seit dem 15. Jahrhundert entwickelt sich das Gebiet um das Loire-Tal zu einem beliebten Wohnsitz der französischen Könige. Die Schlösser von Amboise und Blois sind von Grund auf umgebaut worden, das Schloss von Chambord wird von Franz I. neu errichtet. Diesem Beispiel folgte der französische Adel und baute zahlreiche Schlösser am Ufer von der Loire, Cher und Indre (Azay-Le-Rideau, Chenonceaux u.a.).

Heute besteht die Region Centre aus drei unterschiedlichen geschichtlichen Landschaften: Berry, Touraine und Orléanais. Alle drei Landschaften fielen relativ schnell unter die französische Krone, was erklärt, dass die Gebiete 1960 zu einer Verwaltungsregion zusammengefasst wurden.

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