Sartre, Jean-Paul

Geburtsdatum: 21. Juni 1905
Geburtsort: Paris
Sterbedatum: 15. April 1980
Sterbeort: Paris
 
Dieser wohl bedeutendste franz. Intellektuelle des 20. Jh. ist geboren in Paris als Sohn eines jungen Marine-Offiziers, der anderthalb Jahre später an einer Tropenkrankheit stirbt. Seine Mutter, eine Cousine des großen elsässischen Organisten und "Urwalddoktors" Albert Schweitzer, zieht daraufhin zurück zu ihren Eltern, wo Sartre unter dem Einfluss seines Großvaters Schweitzer aufwächst, eines Gymnasialprofessors und agrégé d'allemand, der ihn zu Hause unterrichtet. Sehr früh beginnt er zu lesen (auch auf deutsch), erleidet aber schon als Junge eine Linsentrübung des rechten Auges, das erblindet und nach außen wandert, so dass er immer hässlicher schielt. Erst mit 10 kommt er zur Schule, auf das prestigeträchtige Lycée Henri-IV. 1917 heiratet seine Mutter wieder und zieht mit ihm zu ihrem neuen Mann nach La Rochelle - zwei Veränderungen, die Sartre nicht recht verkraftet. Sein Großvater bricht mit ihm, als er erfährt, dass der Junge Geld aus der Haushaltskasse genommen hat, um sich mit Süßigkeiten bei seinen neuen Klassenkameraden einzuschmeicheln. 1920 wird Sartre nach Paris zurückgeschickt und besucht, nunmehr als Internatschüler, wieder das Henri-IV. Er freundet sich an mit einem Klassenkameraden, dem späteren Schriftsteller-Kollegen Paul Nizan, der ihn in die zeitgenössische Literatur einführt. 1922 legt er das baccalauréat ab und wechselt zusammen mit Nizan auf das Lycée Louis-le-Grand, wo die classes préparatoires für die École Normale Supérieure angeblich besser sind als im Henri-IV. 1923 kann er eine Novelle und einige Romankapitel in kleinen Zeitschriften unterbringen, zugleich beginnt er, sich für Philosophie zu interessieren. 1924 ist er Sechster in der Aufnahmeprüfung (concours) für die ENS, wo er sein Wohnheimzimmer mit Nizan teilt, der ebenfalls aufgenommen ist. Die Jahre auf der ENS sind eine glückliche Zeit für Sartre: er liest und arbeitet viel (jeden Tag von 9 bis 13 und von 15 bis 19 Uhr), absolviert Kurse und Prüfungen in Psychologie, Moralphilosophie, Soziologie, Logik, Metaphysik und Latein, interessiert sich für die neue Kunstform Kino und für den aus Amerika importierten Jazz. Auch nimmt er Boxunterricht, weil er nur 1,56 m groß ist. Beim sonntäglichen Besuchen seiner Familie, die inzwischen in Paris lebt, führt er hitzige Debatten mit seinem Stiefvater, der ihn als "communiste patenté" apostrophiert. Zwar ist Sartre kein Mitglied im PCF, wie sein Freund Nizan, doch ist er Sympathisant und verweigert z.B. zusammen mit Nizan die Ausbildung zum Reserve-Offizier, wie sie für ENS-Eleven quasi obligatorisch war. Altersgemäß versucht er es auch mit der Liebe bei einer entfernten jungen Verwandten aus Toulouse, die er auf einer Beerdigung kennengelernt hatte und die ihn bei ihren raren kurzen Treffen ziemlich frustriert. Philosophisch beginnt er, eine "Theorie der Kontingenz" zu entwickeln (gemäß der das menschliche Leben nicht unbedingt einen von höheren Mächten verbürgten Sinn hat). 1928 erhält er bei der agrégation nur den nicht ausreichenden Platz 50, anscheinend weil er versucht hatte, originelle Ideen zu formulieren. Nachdem Nizan sich verheiratet hat, meint auch Sartre, dies tun zu müssen und lässt seine Eltern um die Hand einer jungen Frau anhalten, die er kennengelernt hatte; er wird jedoch abgelehnt. Wenig später begegnet er seiner künftigen Weggefährtin Simone de Beauvoir (geb. 1908), die sich wie er auf "l'agreg" vorbereitet. Beide werden angenommen - Sartre diesmal auf Platz 1 und Simone auf Platz 2. Während Simone als Gymnasial-Professorin nach Marseille geschickt wird (sie ist Anfang 20!), absolviert Sartre seinen Militärdienst bei den Meteorologen in Tours, wo sein Ausbilder der ein Jahr ältere Studienkamerad Raymond Aron ist, der spätere bedeutende Soziologe und Philosoph. Da der Dienst ihn wenig beansprucht, schreibt Sartre viel: Gedichte, den Anfang eines Romans, Entwürfe zu Theaterstücken.

1931, mit 26, wird er als Gymnasial-Professor für Philosophie nach Le Havre geschickt. Er und Simone treffen sich regelmäßig in Paris, das ihr Lebensmittelpunkt bleibt. Beide machen eine erste größere Reise (nach Spanien), das Sartre vom kleinen Erbe der Großmutter Schweitzer bezahlt. In seiner Schule ist er bei den Schülern bald als interessanter Lehrer beliebt, aber bei den Kollegen als arrogant verschrien. Er beginnt ein factum sur la contingence, eine Streitschrift gegen die allzu optimistische und positive Schulphilosophie, die er gemäß dem Lehrplan verabreichen muss. 1932 reist er wieder mit Simone (Bretagne, Spanien und Spanisch Marokko). Gottlob wird sie in das nähere Rouen versetzt. Gemeinsam interessieren sie sich für Freud und dessen Psychoanalyse. Sartre entdeckt die Phänomenologie Edmund Husserls, aber auch die Romane Ernest Hemingways. 1933 reist man wieder (London und Italien), danach ist Sartre für ein Jahr Stipendiat am Institut Français in Berlin. Hier liest er Husserl und Heidegger, Faulkner und Kafka und macht aus dem factum eine erste Version des späteren Romans La Nausée.

Die Politik interessiert ihn nur am Rande, die gerade erfolgte Machtergreifung Hitlers hält er, wie viele linke Intellektuelle, für einen vorübergehenden Spuk. Nach Ablauf des Stipendiums reist er mit Simone durch Deutschland, Österreich und die Tschechoslowakei. Ab Herbst 34 unterrichtet er wieder in Le Havre, wo er sich einsam und deplatziert fühlt und schließlich depressiv wird, zumal auch die allgemeine Stimmung schlecht ist in der Stadt, deren Hafen stark unter der Weltwirtschaftskrise leidet, die mit drei, vier Jahren Verspätung nun auch Frankreich erreicht hat. Da Sartre an einer thèse (Doktorarbeit) über die Vorstellungskraft zu schreiben begonnen hat, lässt er sich 1935 von einem befreundeten Arzt die Droge Meskalin spritzen, was seine Depression um Wahn- und Panikphasen vermehrt. Immerhin nimmt er am 14. Juli 35 mit Simone an der antifaschistischen Massendemonstration in Paris teil, mit der die französischen Linksparteien gemeinsam auf den wachsenden Druck der faschistischen Kräfte auch in Frankreich reagieren. 1936 stellt er den Roman fertig, an dem er seit Jahren arbeitet und dessen Ich-Erzähler Roquentin ähnliche Selbstfindungsprobleme hat, wie Sartre sie selber in den Krisenjahren von Le Havre hatte. Er ist sehr enttäuscht, als der Gallimard-Verlag das Manuskript ablehnt. Trotzdem schreibt er nun weiter erzählende Texte. In seinen eigenen Augen ist er offenbar zum belletristischen Autor geworden, und er wird bestärkt von Simone, die ebenfalls begonnen hat, Romane zu schreiben.

Im Mai und Juni 36 gehen beide zwar nicht wählen, sind aber begeistert, als die linke "Volksfront" (le Front populaire) die Wahlen gewinnt. Der Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs im Juli bewegt auch Sartre zutiefst; den Gedanken, sich als Freiwilliger den antifaschistischen Internationalen Brigaden anzuschließen, verwirft er aber, zumal er gerade eine Stelle in Laon, also näher an Paris, bekommen hat. Nach einer Italienreise mit Simone verarbeitet er das Thema Spanischer Bürgerkrieg in der Novelle Le Mur, einem kleinen Meisterwerk, das Aufmerksamkeit erregt, als es im Juli 37 in der Nouvelle Revue Française gedruckt wird. Ebenfalls 1937 wird schließlich auch sein Roman angenommen, wobei der Verleger Gallimard vorschlägt, den ursprünglichen Titel Melancholia in La Nausée abzuändern. Zum Schuljahr 37/38 wird Sartre endlich nach Paris (Neuilly) versetzt, auch Simone bekommt eine Stelle in Paris. Sie wohnen nun in zwei Zimmern eines kleinen Hotels im XIVe arrondissement, ans Heiraten denken sie nicht: Simone will emanzipiert leben, und dazu gehört, dass sie weder Ehefrau noch Mutter sein möchte (zumal sie ohnehin wohl eher Frauen mag als Männer). Im April 38 kommt La Nausée heraus und hat erfreulichen Erfolg. Auch ein Sammelband mit Erzählungen aus den letzten drei Jahren, den Sartre 1939 unter dem Titel Le Mur herausgibt, findet Beachtung. Zugleich beauftragt ihn der große André Gide, eine Artikelserie über moderne Autoren für die Nouvelle Revue Française schreiben: Sartre hat damit seinen Durchbruch als Autor geschafft. Er macht sich nun an ein größeres Romanprojekt und beginnt dessen ersten Band, L'Âge de raison. Waren er und Simone bisher fast hochmütig "freischwebende Intellektuelle" (eine Wortschöpfung des Soziologen Karl Mannheim), so beginnen sie nun, angesichts des zunehmenden Expansionsdrangs Hitlers, sich politisch zu engagieren. Als Frankreich am 3. September Deutschland den Krieg erklärt, wird Sartre eingezogen. Er verbringt "la drôle de guerre", den Krieg, der zunächst keiner ist, im Elsass, wo er fleißig an seinem Roman schreibt und sich Notizen für eine philosophische Abhandlung macht. Im April 40 kann er auf einem Urlaub in Paris den "prix du roman populiste" entgegennehmen.

Nach dem 10. Mai stürzt der "blitz allemand" Frankreich ins Chaos, Sartre allerdings schreibt währenddessen fieberhaft an den letzten Seiten von L'Âge de raison. Als er mit seiner Einheit Ende Juni, kurz vor dem Waffenstillstand, in Gefangenschaft gerät, nimmt ein deutscher Offizier das fertige Manuskript an sich, verwahrt es aber und lässt es ihm später wieder zukommen. Während in Frankreich der neue Staatschef, der Maréchal Pétain, ein rechtsautoritäres, von der großen Mehrheit der Franzosen aber durchaus akzeptiertes Regime errichtet, verbringt Sartre in einem Kriegsgefangenenlager bei Trier fast glückliche Monate. Er schließt Freundschaften, z.B. mit linkskatholischen Priestern, und schreibt ein (versteckt) politisches Stück, Bariona ou le Fils du tonnère, das er mit Kameraden zu Weihnachten aufführt. Anders als die anderen Gefangenen, die nach und nach als Zwangsarbeiter auf deutsche Fabriken und Bauernhöfe verteilt werden, kommt Sartre wegen seines Augenleidens im März 41 frei. Simone, die sich offenbar mit den neuen Verhältnissen arrangiert hat, ist frappiert von dem politischen und moralischen Rigorismus, den er aus dem Lager mitbringt. Beide aktivieren nun alte Bekanntschaften und gründen eine Widerstandsgruppe Socialisme et liberté, die sich mehr gegen das Pétain-Regime richtet als gegen die deutschen Besatzer (die man zu dieser Zeit in Frankreich kaum sieht). Der Versuch, Kontakte zu kommunistischen Bekannten zu knüpfen und mit ihnen zusammenzuarbeiten, schlägt fehl. Die Kommunisten, die schon dabei sind, im Untergrund eine antideutsche Widerstandsorganisation aufzubauen, und die nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 41 mit Attentaten auf deutsche Soldaten beginnen, halten Sartre für einen anarcho-linken kleinbürgerlichen Intellektuellen, der für Aktionen unbrauchbar ist. Sie misstrauen ihm auch wegen seiner anormal raschen Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft und geben die Parole aus, er sei ein Agent der deutschen Gestapo (Geheime Staatspolizei). Im Sommer macht Sartre mit Simone per Fahrrad eine so anstrengende wie abenteuerliche Reise ins unbesetzte Südfrankreich, um Kontakte zu als links bekannten Autoren zu suchen, die sich dorthin zurückgezogen haben. Der Erfolg ist gleich Null. Immerhin entwickelt Sartre auf dieser Fahrt die Konzeption für sein Stück Les Mouches, in dem ein ihm selber ähnelnder Oreste den dem Staatschef Pétain ähnelnden Tyrannen Égisthe erschlägt, vom Volk, das er befreien will, aber abgelehnt wird und enttäuscht das Land verlässt. Auch Sartre selbst löst 1942 frustriert seine Widerstandsgruppe auf und zieht sich zurück an den Schreibtisch. Er stellt sein Theaterstück fertig und schreibt an seinem philosophischen Hauptwerk, L'Être et le néant.

Im Oktober wird er an eines der besten Pariser Gymnasien versetzt, das Lycée Condorcet, wo er den attraktiven Posten eines professeur de khâgne (Gymnasialprofessor für classes préparatoires) erhält. 1942 stellt er L'Être et le néant fertig und beginnt Bd. II der Romantrilogie, Le Sursis. Als nach der Landung der Anglo-Amerikaner in Nordafrika (Nov. 42) und nach dem Desaster der deutschen Truppen in Stalingrad (Febr. 43) eine Niederlage Deutschlands im Krieg als durchaus möglich erscheint, organisiert sich in Frankreich der Widerstand; Sartre wird Mitglied im Comité national des écrivains, das dem Conseil national de la Résistance angeschlossen ist. Im Frühjahr 43 erscheinen trotz Papierknappheit L'Être et le néant und Les mouches. Letzteres wird am 2. Juni sogar uraufgeführt - mit Placet der deutschen Zensur, aber nur mäßigem Erfolg. Später im Jahr verfasst Sartre sein erstes Film-Drehbuch, Les jeux sont faits, sowie in wenigen Tagen sein vielleicht bestes Stück: Huis clos, ein Drama um einen Mann und zwei Frauen, die sich mit allen Tricks des Psychoterrors gegenseitig das Leben zur Hölle machen (wo sie übrigens der Fiktion nach schon sind). Als Huis clos am 27. Mai 44 erfolgreich aufgeführt wird (zwei Wochen vor der Landung der Alliierten in der Normandie), bestätigt es Sartre als eine zentrale Figur im intellektuellen Paris der Zeit. Tatsächlich kennt er inzwischen alle Leute, die von Belang sind oder es sein werden: Jean Cocteau, Michel Leiris, Albert Camus, Raymond Queneau, Georges Bataille, Jean Genet, Armand Salacrou, Jacques Lacan u.a.m. Nach der alliierten Landung in der Normandie am 6. Juni ziehen er und Simone es vor, Paris zu verlassen. Sie kehren erst nach der Befreiung der Stadt am 19. August zurück. Da Sartre inzwischen gut von seiner Feder leben kann, lässt er sich vom Schuldienst beurlauben und quittiert ihn schließlich ganz. Als Anfang 1945 sein Stiefvater stirbt, zieht er zu seiner Mutter; vorübergehende Heiratspläne (mit einer Französin, die er im Winter 44/45 während eines USA-Aufenthaltes kennengelernt hatte) realisiert er schließlich nicht. In den Jahren des après-guerre ist er dann der unbestritten repräsentativste französische Intellektuelle: Sein L'Être et le néant und der Essai L'Existentialisme est un humanisme (1946) gelten als Hauptwerke der neuen Philosophie des Existenzialismus (wonach der Mensch durch den Zufall seiner Geburt in die Existenz "geworfen" ist und selbst versuchen muss, dem Leben einen Sinn zu geben). Seine Romane werden gekauft und gelesen (L'Âge de raison und Le Sursis erscheinen 1946 zusammen unter dem Titel Les chemins de la liberté, 1949 kommt auch der dritte Teil der Trilogie hinzu, La Mort dans l'âme). Seine Stücke werden auf allen französischen und vielen europäischen Bühnen gespielt: 1946 Morts sans sépulture und La Putain respectueuse (das Erfahrungen Sartres von seiner Amerikareise spiegelt), 1948 Les mains sales (das seine Situation als von den Kommunisten ausgegrenzter bürgerlicher Intellektueller verarbeitet, der inzwischen aber realpolitisch zu denken gelernt hat). Die von ihm herausgegebene Zeitschrift Les Temps modernes ist ein Forum für fast alle Autoren von Rang. Entsprechend wird sein Leben immer bewegter. Er gibt Interviews, macht (meist zusammen mit Simone) Vortragsreisen im In- und Ausland. Auch politisch ist er aktiv - natürlich links und schließlich, trotz allem, ganz auf seiten der Kommunisten, denen er jedoch 1956 den Rücken kehrt, weil er die brutale russische Intervention in Ungarn missbilligt. Natürlich schreibt er auch immer noch viel, z.B. literaturkritische Bücher, Essais und Artikel, dieses und jenes Stück (darunter Les séquestrés d'Altona, 1959), eine Geschichte seiner Kindheit (Les mots, 1963) oder eine dreibändige Flaubert-Biografie (L'Idiot de la famille, 1971/72), aber seine Hauptaktivität ist seit spätestens 1949 nicht mehr die eines belletristischen Autors. Vielmehr ist er mehr und mehr ein Allround-Intellektueller, ein Gewissen auch der Nation, als das er sich z.B. gegen Menschenrechtsverletzungen in den französischen Kolonialkriegen und anderswo einsetzt. 1964 wird ihm der Nobel-Preis zuerkannt, er lehnt jedoch ab. Sein Verhältnis zu Simone de Beauvoir besteht fort, lockert sich aber allmählich. Ab 1973 ist Sartre praktisch blind, trotzdem versucht er präsent zu bleiben. 1974 z.B. besucht er spektakulär den seines Erachtens politischen ("RAF")-Häftling Andreas Baader in dessen Stuttgarter Gefängnis. 1979 nimmt er noch an einer Pressekonferenz zugunsten der vietnamesischen Flüchtlinge, der "boat-people", teil. Er stirbt am 15. April 1980; bei der Beerdigung folgen 50.000 Menschen dem Sarg. Sein Rang als eine der wichtigsten Figuren des geistigen Frankreich im 20. Jh. ist unbestritten, auch wenn seine Stücke kaum mehr gespielt, seine erzählenden Texte bis auf Le Mur und La Nausée kaum mehr gelesen und vor allem seine Philosophie kaum mehr diskutiert werden. (Zu La Nausée und zu Les Mouches vgl. meine Studien "Die Geschichte einer Identitätssuche in politisch polarisierter Zeit: J.-P. Sartres La Nausée" und "Alte Stoffe - neuer Sinn. Zeithistorische Deutungen antikisierender Stücke", beide in: G. P., Interpretationen, Heidelberg: Universitätsverlag C. Winter)

nach: Prof. Gert Pinkernell,
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