Notre-Dame de Paris

Notre-Dame ist die Kathedrale von Paris und somit das spirituelle Zentrum der französischen Hauptstadt. Sie befindet sich auf der Cité-Insel im 4. Arrondissement. Hier werden die vielleicht wichtigsten Reliquien der christlichen Welt (die Dornenkrone und ein Kreuznagel) aufbewahrt. Notre-Dame de Paris ist 130 Meter lang und 48 Meter breit. Die Höhe des Kirchenschiffs beträgt 35 Meter, die beiden Türme der Westfassade sind fast 70 Meter hoch.

Notre-Dame de Paris wurde zwischen 1163 und 1260 auf Anlass von Bischof Maurice de Sully während der Herrschaft Ludwigs VII. erbaut. In der Antike stand auf dem Platz der Kathedrale ein Jupiter-Tempel und im Frühmittelalter die Kirche des Heiligen Stefanus. Im 19. Jahrhundert wurde Viollet-le-Duc zum Architekten der Kathedrale ernannt. Er veränderte teilweise die Konstruktion, stellte die berühmten Chimären auf und verbesserte die Beleuchtung. Viollet-le-Duc veranlasste auch die Freilegung des Platzes vor der Kathedrale, damit das sehenswerte Gebäude besser zur Geltung kommen könnte.

Notre-Dame de Paris gehört zu den ersten gotischen Kathedralen in Frankreich und vereint die vertikale Ausrichtung des neuen Stils mit der Bodenständigkeit der normannischen Romanik. Besonders berühmt ist die reich dekorierte Westfassade, die als die schönste in Frankreich gilt. Die Skulpturen verfolgen einen einheitlichen Plan und zeigen die biblische Geschichte vom Sündenfall bis zum Jüngsten Gericht. Leider wurden die meisten Skulpturen, genauso wie die Fenstermalereien, während der Französischen Revolution beschädigt und im 19. Jahrhundert durch Kopien ersetzt.

 
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