Mallarmé, Stéphane

frz. Dichter
 
Geburtsdatum: 18. März 1842
Geburtsort: Paris
Sterbedatum: 9. September 1898
Sterbeort: Vulaines-sur-Seine
 
Stéphane Mallarmé ist Sohn eines kleinen Beamten und verliert früh seine Mutter sowie seine jüngere Schwester. Er erhält eine gute Schulbildung, überwiegend als Internatsschüler. Nach dem Baccalauréat lernt er eine junge Deutsche kennen und setzt sich mit ihr ab nach London, wo er sie nach dem Tod seines Vaters 1863 heiratet. Zurück in Frankreich wird er Englischlehrer, erst in Avignon, dann in Besançon, ab 1871 in Paris.

Mallarmé ist einer der wenigen Lyriker seiner Generation, die die Kunst und ein halbwegs bürgerliches Leben einschließlich Ehe und Kind zu vereinbaren wissen. Ab 1877 werden die "mardis" in seiner Pariser Wohnung zum Jour fixe der Dichter der symbolistischen Schule. (Auch Oscar Wilde und Stefan George verkehren hier eine Weile.) Aufgrund der übergroßen Ansprüche, die Mallarmé an sich selber stellt, ist sein publiziertes Werk nur schmal; es wurde aber aufgrund seiner Formvollendung und Suggestivkraft trotz seiner Hermetik sehr einflussreich.

Relativ bekannt ist das szenisch-monologische Langgedicht L`Après-midi d`un faune (begonnen 1865, publiziert 1876), dessen intensive Stimmung Claude Debussy in der gleichnamigen Ballettmusik einzufangen versucht hat.

nach: Prof. Gert Pinkernell,
Französische Literatur
 
Unsere Buchempfehlung: Sämtliche Dichtungen: Französisch und deutsch

 

Tags: 

Terminkalender

S M D M D F S
 
 
 
1
 
2
 
3
 
4
 
5
 
6
 
7
 
8
 
9
 
10
 
11
 
12
 
13
 
14
 
15
 
16
 
17
 
18
 
19
 
20
 
21
 
22
 
23
 
24
 
25
 
26
 
27
 
28
 
29
 
30
 
 
 

Ferienhäuser

Hotels in Frankreich