La Madeleine

La Madelaine ist ein Abri bei Tursac im Vézère-Tal zwischen Les Eyzies-de-Tayac-Sireuil und Montignac. Sie gehört zu den größten prähistorischen Fundplätzen in Frankreich, der mehrere Hektar umfasst. Der Abri wird seit 1863 stetig erforscht. Eine genaue Untersuchung erfolgte bisher auf einer Länge von 50 Metern, die zahlreiche Kunstwerke, Arbeitsutensilien und Tierknochenfunde zu Tage brachte. Von besonderer Schönheit sind die Schnitzereien und Gravuren aus Mammutstoßzähnen und Rentiergeweihen. Außerdem fand man im Jahre 1926 hier ein Grab eines dreieinhalb jährigen Kindes. Die Funde zeugen von einer entwickelten Kultur, die auf 17000 Jahre vor unser Zeit zurück geht und nach dem Abri La Madeleine Magdalénien genannt wird. Der Abri selbst ist nicht zugänglich, jedoch kann die reizvolle Umgebung beim kostenpflichtigen Besuch des mittelalterlichen Höhlendorfes genossen werden. Die bedeutenden Fundstücke des Abris sind im Museum der Vorgeschichte ausgestellt.
 
La Madeleine wurde im Jahre 1979 zusammen mit anderen Fundorten im Vézère-Tal in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.

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