Guntram I.

Geburtsdatum: 530
Sterbedatum: 28. März 592
Sterbeort: Chalon-sur-Saône
Regierungszeit: 561 - 592

Guntram I. war ein Sohn des Merowinger-Königspaares Chlothar I. und Ingunda. Nach dem Tod seines Vaters bekam Guntram das ganze damalige Burgund, das sich zwischen den Alpen, den Vogesen und der Saône erstreckte, sowie die Gebiete um Orléans, das auch seine Hauptstadt war. Als sein älterer Bruder Charibert I. im Jahre 567 starb, wurde dessen Territorium zwischen den verbliebenen Brüdern aufgeteilt, was jedoch nicht ohne erbitterte Kämpfe verlief. In diesem Kampf zeigte sich Guntram hart aber fair. Er konnte seine Gebiete verteidigen, gab aber seinen Verwandten nach dem Sieg die eroberten Städte zurück.

Guntram war drei Mal verheiratet. Mit seiner ersten Frau Veneranda hatte er einen Sohn Gundobad, der jedoch von seiner zweiten Frau Marcatrud vergiftet wurde. Mit Marcatrud hatte er ebenfalls einen Sohn, der sehr früh starb. Die beiden Söhne aus seiner dritten Ehe mit Austregildis (Chlothar und Chlodomer) starben ebenfalls vor Guntram und seine zwei Töchter (Chlodoberga und Chlodihildis) waren nach salischem Recht von der Erbfolge ausgeschlossen. Nach seinem Tod im Jahre 592 fiel sein Reich an seinen Neffen Childebert II. Guntram I. wurde in Chalon-sur-Saône in der Klosterkirche Saint-Marcel begraben.

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