Grande Chartreuse

Die Grande Chartreuse (dt. Große Kartause) ist ein Mutterkloster des einflussreichen Kartäuserordens bei Saint-Pierre-de-Chartreuse in der Chartreuse. Sie wurde im Jahre 1084 durch den Heiligen Bruno von Köln gegründet. Im Jahre 1090 wurde er als päpstlicher Berater nach Rom berufen, seine Gefährten blieben jedoch hier und setzen sein Wirken fort. Nach und nach entstanden in Europa andere Einsiedeleien, die sich den Regeln der Kartause anschlossen. Im Jahre 1140 fand das erste Treffen aller Klöster und Einsiedeleien statt, auf dem die Entstehung des Kartäuserordens beschlossen wurde, dem heute 7 Klöster in Frankreich angehören. Das Generalkapitel des Ordens findet alle 2 Jahre im Stammkloster statt.

Die Große Kartause wurde mehrere Male durch Lawinen und Feuer zerstört. Die jetzigen, unter Denkmalsschutz stehenden Gebäude des Klosters stammen größtenteils aus dem 17. Jahrhundert, können jedoch nicht besichtigt werden um die Einsamkeit der dort lebenden Mönche nicht zu stören. Wer sich jedoch über das Kloster, den Orden oder den berühmten Chartreuse-Likör informieren möchte, kann das im Museum der Großen Kartause machen, das 1957 in den ehemaligen Wohn- und Werkstätten der Laienbrüder eröffnet wurde. Es befindet sich 2 Kilometer südlich.

Einen Blick in das Innere der Grande Chartreuse kann man, allerdings mit einem Fernglas, während der Wanderung zum Petit Somme bei der Tour du Massif de la Chartreuse werfen.

 

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