Via Domitia

Alte römische Straße in Südfrankreich.

Gleich nach der Eroberung der gallischen Mittelmeerküste begann Gnaius Domitius Ahenobarbus mit dem Bau einer 250 km langen Straße, die später nach ihrem Erbauer benannt wurde - Via Domitia. Sie verband Italien mit den eroberten Gebieten bis nach Spanien. Diese Straße wurde in kürzester Zeit gebaut, obwohl der Arbeitsaufwand enorm hoch war: für den Straßenbau wurde zuerst ein Fundament aus Sand und Kies vorbereitet, die Straße wurde gepflastert und an der Seite durch Steinplatten geschützt, leichte Gräben sorgten für die Entwässerung. Die Meilensteine zeigten die Entfernung zu den größeren Städten auf der Strecke (Beaucaire, Nîmes, Montbazin, Béziers, Narbonne, Treille bei Perpignan...). Zwischen den Städten wurde jede 45 km ein Rasthaus gebaut.
 
Obwohl die Via Domitia hauptsächlich zu militärischen Zwecken gebaut wurde, spielte sie vor allem im wirtschaftlichen Leben der Region eine wichtige Rolle, besonders im Handel.

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