d'Estaing, Valéry Giscard

frz. Politiker, 1974 bis 1981 Präsident der 5. Republik.

Geburtsdatum: 2. Februar 1926
Geburtsort: Koblenz (Deutschland)

Valéry Giscard d’Estaing stammte aus einer adligen Familie, die jedoch ihre Adelstitel erst im Jahre 1922 erwarb. In seiner Kindheit und Jugend genoss er eine elitäre Ausbildung und besuchte u.a. das hochangesehene Gymnasium Louis-le-Grand in Paris. Danach erwarb er Diplome der Elitehochschulen Ecole polytéchnique und ENA, die ihn auf direktem Weg in die Politik führten. Gleich nach dem ENA-Abschluss arbeitete er als stellvertretender Generalinspektor im Finanzministerium. Im Jahre 1956 wurde er vom Departement Puy-de-Dôme in die Nationalversammlung gewählt. Seit Januar 1959 wurde er ins Finanzministerium berufen, zuerst als Staatssekretär und seit 1962 als Minister.
 
Im Jahre 1974 gewann Valéry Giscard d’Estaing mit Unterstützung der Gaullisten die Präsidentschaftswahlen. Als französischer Präsident setzte er auf eine intensive europäische Integration und arbeitete Konzepte zu einer gemeinsamen europäischen Währung aus (ECU). Seine Amtszeit wurde jedoch von der allgemeinen Wirtschaftskrise überschattet, die ihn zu unpopulären Sparmaßnahmen zwang. Außerdem ergab sich eine schwierige Situation auf Grund von Konkurrenzkämpfen innerhalb des rechten Lagers, durch die Giscard d’Estaing letztendlich die Wiederwahl im Jahre 1981 knapp verlor.
 
Auch nachdem seine Wiederwahl erfolglos war, zog er sich nicht aus der Politik zurück. Lange Zeit leitete er den Regionalrat der Auvergne, bis 1996 war er Vorsitzender der liberalen UDF, bis heute ist er Vorsitzender der internationalen Europabewegung...

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