Dagobert I., der Gute

Geburtsdatum: 608
Sterbedatum: 19. Januar 639
Sterbeort: Saint-Denis
Regierungszeit: 629 - 639
Begraben in: Saint-Denis

Dagobert I. war Sohn von Chlothar II. aus der Dynastie der Merowinger und Bertetrud. Noch zu Lebzeiten seines Vaters bekam Dagobert I. das Telkönigreich Austrasien und nach dessen Tod das gesamte Frankenreich. Um die Konkurrenz zu seinem Bruder Charibert II. zu entschärfen, gab Dagobert ihm Aquitanien, das ebenfalls den Status eines Königreiches erhielt. Nach dem Tod von Charibert II. im Jahre 632 wurde das Königreich wieder aufgelöst und Dagobert I. blieb alleiniger Herrscher.

Dagobert I. war mehrere Male verheiratet. In seiner ersten Ehe mit Gomatrud, der Schwester der Frau seines Vaters Sigihild, hatte er keine Kinder und vier Jahre später ließ er sich scheiden.

Mit Nantechild hatte Dagobert I. einen Sohn Chlodwig II. Aus der Ehe mit Ragnetrudis stammte sein zweiter Sohn Sigibert III.

In seiner Regierung stützte Dagobert I. sich auf die Hausmeier, deren Macht nach seinem Tod noch mehr anwuchs. Seine Kinder, die je einen Teil des Königreiches bekamen, konnten sich nur schwer gegen den Adel durchsetzen und erlangten nicht die Stellung ihres Vaters.

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