Chlothilde von Burgund

Frz. Königin, Frau von Chlodwig I.

Geburtsdatum: 474/475
Geburtsort: Lyon
Sterbedatum: 3. Juni 544
Sterbeort: Tours

Chlothilde war die jüngste Tochter des Teilkönigs der Burgunder Chilperich II. von Burgund. Nach der Ermordung ihrer Eltern durch ihren Onkel Gundobad wurde sie an dem Genfer Hof ihres zweiten Onkel Godegisel aufgenommen. Ihre Heirat mit dem Frankenkönig Chlodwig I. hatte eher politische Gründe und sollte den Vertrag zwischen den Franken und Burgundern bekräftigen. Eine wichtige Bedingung für diese Personalunion war die Garantie, dass sie ihre katholische Religion weiter ausüben dürfte. Unter ihrem Einfluss trat nicht nur ihr Mann, sondern auch ein Großteil des fränkischen Adels zum Christentum über. Natürlich ließ Chlothilde ihre Kinder taufen: Der erste Sohn Ingomer erkrankte nach der Taufe und starb bald darauf. Ihre anderen Söhne Childebert I., Theuderich I., Chlodomer und Chlothar I. teilten nach dem Tod ihres Vaters das Königreich unter sich auf. Ihre Tochter Clothilde wurde durch die Heirat mit dem König der Westgoten Amalrich ebenfalls Königin.
 
Nach dem Tod von Chlodwig I. nahm Chlothilde aktiv an der Regierung teil. Immer wieder bewegte sie ihre Söhne zum Kriegszug gegen die Burgunder, die am Tod ihrer Eltern Schuld waren. Außerdem kümmerte sie sich um die Erziehung der Kinder von dem im Krieg gegen die Burgunder gefallenen Chlodomer. Jedoch als ihre Enkelkinder von Childebert I. und Chlothar I. ermordet wurden, zog sie sich in das Kloster Saint-Martin in Tours zurück, wo sie im Jahre 544 starb. Sie wurde zusammen mit ihrem Mann in der Apostelkirche in Paris, der späteren Kirche Sainte-Geneviève begraben.
 
Wenige Jahre später wurde Chlothilde auf Grund ihrer Verdienste bei der Christianisierung des Frankrenreichs heilig gesprochen.

Terminkalender

S M D M D F S
1
 
2
 
3
 
4
 
5
 
6
 
7
 
8
 
9
 
10
 
11
 
12
 
13
 
14
 
15
 
16
 
17
 
18
 
19
 
20
 
21
 
22
 
23
 
24
 
25
 
26
 
27
 
28
 
29
 
30
 
31
 
 
 
 
 

Ferienhäuser

Hotels in Frankreich