Charibert I.

Geburtsdatum: ca. 517
Sterbedatum: 567
Regierungszeit: 561 - 567

Charibert I. war der älteste Sohn des Merowinger-Königspaares Chlothar I. und Ingunda. Nach dem Tod von Chlothar I. wurde dessen Reich unter seinen Söhnen aufgeteilt. Charibert I. bekam Aquitanien und die Hauptstadt Paris. Seine Herrschaft war weniger durch staatspolitische Ereignisse, sondern vielmehr durch Skandale aus seinem Privatleben gekennzeichnet. Zuerst heiratete er im Jahre 547 Ingoberga. Er verstieß sie bald und schickte sie in ein Kloster. Inzwischen fand er Gefallen an zwei Schwestern, Merofleda und seit 562 Marcovefa, die beide Bedienstete seiner ersten Frau waren. Schließlich heiratete er ein Jahr vor seinem Tod die Nonne Theodogilda. Auf diese Weise verstieß er durch die Bigamie und die Ehe mit einer Geistlichen gleichzeitig gegen zwei Gesetze. Nach diesem Vorfall wurde Charibert durch den Bischof von Paris Germanus exkommuniziert. Nach seinem Tod im Jahre 567 nahm seine letzte Frau Theodogilda den Königsschatz an sich und ging zu Chariberts Bruder Guntram, der den Schatz dankend annahm, die Überbringerin jedoch in ein Kloster verbrachte.

Das Teilreich von Charibert I. wurde zwischen seinen Brüdern aufgeteilt, Paris blieb allerdings für alle zugänglich.

Obwohl Charibert I. mehrere Frauen hatte, lebten nach seinem Tod nur drei Töchter: Bertha von Ingoberga, Berthefled von Merofledas und Chrodieldis von Theodogilda.

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