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Essay von Elisabeth Böllmann
Denken gegen den Strom.
Zum 100. Geburtstag von Marguerite Yourcenar
Denken gegen den Strom nennt Marguerite Yourcenar eine Erfahrung aus ihrer frühen Kindheit, als ihr Vater ihr Au-dessus de la mêlée von Romain Rolland zu lesen gibt, in dem der Autor um Verständnis für die Gegner Frankreichs, also für die deutsche Seite, im Ersten Weltkrieg bemüht ist und deshalb in Frankreich vielfach heftig kritisiert wird. Ihr ganzes Leben wird Marguerite Yourcenar sich diese prüfende, nach allen Seiten hin offen haltende Einstellung bewahren, und sich ihr eigenes Urteil bilden. Sie erlangte Berühmtheit, ohne sich je darum bei den Medien bemüht zu haben. Ihr Leben lebte sie nach den ihr eigenen Gesetzen.
Wer war nun Marguerite Yourcenar? Weiter lesen
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