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Maries bekanntestes und originellstes Werk sind die Lais (um 1170), eine Sammlung von zwölf kürzeren bis mittellangen Versnovellen ("Lais"), die viele Märchen- und Sagenmotive verwenden. Die Themen sind sehr unterschiedlich, vor allem aber geht es um die Schwierigkeiten Liebender, zueinander zu kommen und/oder beieinander zu bleiben. (Auch der Tristan-Isolde-Stoff wird in einer der Novellen verarbeitet.) Marie hat noch weitere Werke hinterlassen, insbes. eine Sammlung von Fabeln, die Texte des antiken Fabeldichters Äsop (sehr frei) übertragen.
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