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Das Fabliau, das meist 400-500 paarweise reimende Achtsilbler umfasst, ist vielleicht die erste literarische Gattung, die sich im bürgerlichen Milieu entwickelt, d.h. in den seit dem 11. Jh. langsam wieder wachsenden französischen Städten, die sich im 12./13. Jh. zu Zentren wirtschaftlicher und politischer Macht entwickeln, aber auch zu Kulturzentren, in denen die Architektur und die bildende Kunst (Kirchen- und Rathausbau samt Ausschmückung), aber auch die Literatur florieren und gegen 1300 einen Höhepunkt erleben.
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