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Jacques Amyot wurde bekannt durch Les vies des hommes illustres grecs et romains, comparées l'une avec l'autre par Plutarque (1559), eine Übersetzung des griechischen Originals von Plutarch (ca. 110 n. Chr.). Der Plutarque mit seinen 46 Biografien wurde jahrhundertelang in Frankreich viel gelesen und war wichtige Stoffquelle für die Autoren der französischen Klassik des 17. Jh. Amyot übersetzte auch Romane aus dem Griechischen (Heliodor, Longus).
1570 wurde er (nachdem er um 1560 Hauslehrer der Kinder von König Henri II. und seiner Gattin Catherine de Médicis gewesen war) Bischof von Auxerre und entwickelte sich zum energischen Verfechter eines katholisch orientierten staatlichen Zentralismus, der seines Erachtens das einzige Heilmittel war gegen die ständigen, meist durch religiös verbrämte Partikularinteressen motivierten Auseinandersetzungen und Bürgerkriege in Frankreich (die aber erst 1598 enden werden).
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