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Das Schloss Fontainebleau war jahrhundertelang eine oft besuchte Residenz der französischen Könige. Es liegt am Rande eines der größten Wälder Frankreichs, der den Herrschern als beliebtes Jagdgebiet diente.
Die erste königliche Residenz wurde hier im 12. Jh. gebaut. Im 16. Jh. ließ Franz I. das Schloss gründlich umbauen. Die bedeutendsten französischen Architekten dieser Zeit (Gilles Le Breton, Pierre Chambiges, Pierre Girard) schuffen hier, in enger Zusammenarbeit mit den italienischen Künstlern (Le Rosso, Le Primatice, Nicolo Dell'Abate u.a.), einen der schönsten Renaissance-Bauten Frankreichs.
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