| Die Gotik entwickelte sich Mitte des 13. Jh.s aus der Romanischen Kunst und wurde dann im 16. Jh. von der Renaissance abgelöst.
Kennzeichnend für die gotische Architektur sind:
- Strebewerk am Außenbau
- Spitzbogen
- Rippen-, Netz- oder Sterngewölbe
Diese Verfahren minderten den Druck auf die Außenwände. Demzufolge konnten sie dünner und höher errichtet werden, ohne die Stabilität des Baus zu gefährden.
Hohe und mit Maßwerk verzierte Fenster, reich geschmückte Portale, spitze Türme, Schmuckwerk an den Fialen und Wimpergen, etc. veränderten das Aussehen der Sakralbauten, aber auch das von öffentlichen Gebäuden und Privathäusern.
Zu Beginn des 16. Jh.s fiel die Gotik jedoch in Ungnade. Eine neue Stilrichtung, die Renaissance, war geboren und ersetzte die Gotik in der französischen Kunst.
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