Willkommen bei der Frankreich-Experte

Home Fotogalerie Frankreich-Forum Linksammlung Suche

Themen

. Geschichte
. Regioführer
. Geographie
. Kultur
. Gesellschaft
. Lifestyle
. Politik
. Wirtschaft
. Sprache

. Frankreich-ABC
. Inhalt


Reisen

. Hotels
. Ferienhäuser
. Campingplätze
. Mietwagen
. Hausboote
. Flüge


Prosa des 20. Jahrhunderts

Jean-Paul Sartre

21. Juni 1905 (Paris) - 15. April 1980 (Paris)
Autor von zahlreichen philosophischen, literarischen und politischen Schriften.

bei amazon.de

    Diese drei Gebiete – Philosophie, Literatur, Politik – sind in Sartres Werk nur schwer auseinander zu halten. Seine Romane (La Nausée, Le Mur…), Dramen (Les Mouches, Huis clos, Morts sans sépulture, La p… respectueuse, Les Mains sales u.a.), Essays (Baudelaire, Qu'est-ce que la littérature?, Flaubert…) stellen die gleichen Fragen wie seine philosophischen Arbeiten (La Trascendance de l'ego, L'Imaginaire, L'Être et le néant, Critique de la raison dialectique…).

    Eine der wichtigsten Fragen für Sartre war die Einzigartigkeit jedes einzelnen Individuums, die aber eng mit der Allgemeinheit verbunden ist. Seine Ideen (Einzigartigkeit der eigenen Existenz, Freiheit und Engagement jedes Einzelnen u.a.) fanden nach dem 2. Weltkrieg nicht nur bei einigen Schriftstellern und Freunden (Simone de Beauvoir, Raymond Queneau, Albert Camus), sondern in breiten Schichten der französischen Gesellschaft eine Resonanz. Der Existentialismus wurde zu einer Mode- und Massenbewegung. Dies bedeutete allerdings nicht, dass sich alle Anhänger mit "L'Être et le néant" auseinander setzten. Existentialist zu sein beschrieb vielmehr einen Lebensstil. Der Existentialist war nicht rasiert, trug keine Krawatte und verbrachte seine Nächte in den Cafés von Montparnasse; er war aber auch politisch engagiert und kritisch gegenüber dem Bürgertum. Zum Beispiel lehnte Sartre den Nobelpreis als Symbol der bürgerlichen Kultur ab.

Anzeige

Copyright © by www.frankreich-experte.de
Impressum / Kontakt